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Wichtigstes Rennen in KölnGoliath feiert überlegenen Sieg im Preis von Europa

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27.09.2026, Koeln, Nordrhein-Westfalen, GER - Goliath mit Christophe Soumillon gewinnt den 64. Preis von Europa. Galopprennbahn Koeln-Weidenpesch. Pferd, Jockey, Goliath, Soumillon, Sieg, Ziel, Zielankunft 260927S892KOELN.JPG *** September 27, 2026, Cologne, North Rhine-Westphalia, GER Goliath, ridden by Christophe Soumillon, wins the 64th Prix de l Europe at the Cologne-Weidenpesch Racetrack Horse, jockey, Goliath, Soumillon, victory, finish line, finish 260927S892KOELN JPG

Christophe Soumillon gewinnt mit Goliath den 64. Preis von Europa auf der Galopprennbahn in Weidenpesch.

Auf der Galopp-Rennbahn in Weidenpesch triumphierte der Star-Wallach am Sonntag im wichtigsten Kölner Rennen des Jahres in überlegener Art.

Der Favorit Goliath hat im wichtigsten Kölner Galopprennen des Jahres seine besondere Klasse demonstriert. Mit Jockey Christophe Soumillon gewann der sechsjährige Star-Wallach am Sonntag auf der Bahn in Weidenpesch bei schönem Spätsommerwetter den Großen Preis von Europa über 2400 Meter souverän mit fast zwei Längen Vorsprung. Es war der zehnte Sieg in der Karriere des Adlerflug-Sohns aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan. Platz zwei in dem mit 155.000 Euro dotierten Gruppe-I-Rennen ging an Dubai Honor (Tom Marquand), gefolgt von Hochkönig, dem Derbysieger von 2025, der erstmals von Leon Wolf geritten wurde.

„Goliath mag die Strecke, es waren heute für ihn perfekte Bedingungen“, sagte Soumillon. Der Hengst Straight belegte mit Luke Morris Rang vier, Noble Lips wurde mit Sibylle Vogt Fünfte. Die Schweizerin war kurzfristig für den verletzten Jockey René Piechulek eingesprungen. Unerwartete Probleme hatte der im Vorfeld am höchsten gehandelte deutsche Starter, der dreijährige Hengst Seguro des Kölner Trainers Andreas Suborics. Mit Benjamin Marie landete er auf dem siebten und letzten Platz.

Der in Frankreich von Francis-Henri Graffard trainierte Goliath ist nicht nur wegen seiner vielen Erfolge bekannt, die ihm Preisgelder von mehr als 2,6 Millionen Euro einbrachten, sondern auch wegen des sogenannten Hahnentritts. Er zieht vor allem im Schritt ein Hinterbein ruckartig und ungewöhnlich hoch an – wie in Köln unter anderem im Führring zu sehen war. Im Galopp behindert ihn diese Auffälligkeit nicht. „Goliath ist ein wunderbares Pferd, jeder im Stall mag ihn. Es war sehr schön, ihn heute hier siegen zu sehen“, sagte Graffard. „Er hat toll beschleunigt und leicht gewonnen. Wir warten ab, wie er aus dem Rennen kommt, er hat mehrere Optionen für den nächsten Start.“

Auf der Rennbahn in Weidenpesch geht es am 11. Oktober weiter. Im Mittelpunkt des Programms steht dann der Preis des Winterfavoriten für zweijährige Pferde.