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Ex-FC-Coach jubelt mit EhefrauSolbakken sprintet direkt nach WM-Spiel auf die Tribüne

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Kuss von Stale Solbakken und Ehefrau Anniken nach dem Norwegen-Spiel bei der WM 2026.

Stale Solbakken sprintete sofort nach dem Norwegen-Sieg gegen den Senegal zu seiner Ehefrau auf die Tribüne.

Norwegen-Trainer Stale Solbakken hat den zweiten Sieg bei der WM 2026 mit einem Jubel-Sprint auf die Tribüne zu seiner Ehefrau gefeiert.

Nach starker Vorstellung musste Norwegen in der Nachspielzeit noch um den 3:2-Sieg gegen den Senegal zittern, nach Abpfiff des zweiten Gruppenspiels bei der WM 2026 war die Erleichterung riesig.

Beim Comeback nach 28 Jahren ohne Teilnahme an einer Weltmeisterschaft stehen die Wikinger durch zwei Siege aus zwei Spielen schon sicher im Sechzehntelfinale, jetzt geht es gegen Frankreich um den Gruppensieg. Trainer Stale Solbakken (58) verleitete der zweite Erfolg im Turnier zu einem kurzen Gefühlsausbruch direkt nach Abpfiff.

Stale Solbakken jubelte einst auch in Deutschland ausgelassen

Der brasilianische Schiedsrichter Wilton Pereira Sampaio (41) hatte die Pfeife kaum zum Mund geführt, da sprintete Solbakken zunächst mit Siegerfaust durch seine Coaching-Zone, nahm dann den direkten Weg an verdutzten Fans vorbei auf die Tribüne hinter der norwegischen Bank.

Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln stürmte auf Ehefrau Anniken zu, holte sich dort mehrere Sieger-Küsschen ab und ballte in ihren Armen immer wieder die Faust. Beim FC hatte der Norweger einst nur einmal derart euphorisch gejubelt, als er am 25. Spieltag der Saison 2011/2012 mit einem 1:0-Sieg gegen Hertha BSC seinen Job gerettet hatte.

Damals sprintete der Norweger zwar nicht zu seiner Frau, dafür aber vor die Kölner Fankurve, wo er mit der Siegerfaust all seine Erleichterung zeigte. „Es kommt nicht oft vor, dass ich so explodiere, aber nach dem engen Spiel mussten die Emotionen einfach raus“, sagte der Glatzkopf damals – einen Monat später wurde er beim FC dann doch gefeuert.

In Norwegen droht dieses Schicksal nach herausragender Qualifikation und den starken ersten Eindrücken bei dieser WM definitiv nicht. Druck war für Solbakken allerdings trotzdem vorhanden.

Die Skandinavier stellen mit Superstar Erling Haaland (25) und Kapitän Martin Ödegaard (27) eine goldene Generation, die Erwartungen sind entsprechend hoch. Die EM 2024 verpasste das Team noch, Solbakken wackelte damals gewaltig. Seitdem kennen die Norweger ihren Coach allerdings fast nur noch in Jubelpose. (bc)