Bei Swisttal-Buschhoven kämpften rund 220 Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand. Der Wind erschwerte die Löscharbeiten.
Feuer in SwisttalBei Waldbrand waren 220 Einsatzkräfte im Einsatz

In Swisttal war am Montag (10. August) ein Brand auf einem Feld ausgebrochen. Die Flammen griffen auf den Wald über.
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Die bedrohlichen Rauchwolken waren kilometerweit zu sehen. Ganz Swisttal schien am frühen Montagnachmittag (10. August) in Brand zu stehen. Es war gegen 13.30 Uhr als der Feuerwehr der Vegetationsbrand in Swisttal-Buschhoven gemeldet wurde.
Feuerwehrkollegen aus dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis sowie Kollegen aus den nahe gelegenen Kommunen Euskirchen und Weilerswist – insgesamt mehr als 220 Einsatzkräfte – kamen zur Einsatzstelle, um ihre Kollegen aus Swisttal zu unterstützen. Gebraucht wurden vor allen Dingen zusätzliche Atemschutzträger. Auch Feuerwehrleute aus Bornheim und sogar aus dem rechtsrheinischen Niederkassel fuhren nach Swisttal.
Am Dienstagmorgen (11. August) gab es dann Entwarnung. Den Einsatzkräften war es bereits im Laufe des Abends gelungen, den Brand zu löschen. In der Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet. Am Dienstag wurden mit Drohnenüberflügen letzte Glutnester ausfindig gemacht.
Bis zum Abend waren 18,5 Hektar Wiesen und Weiden in Brand geraten
Wie die Polizei auf Anfrage erklärte, seien schnell rund 5000 Quadratmeter Wiesen und Weiden in Brand geraten. Es wurden dann mehr als 18.500 Quadratmeter, wie Karsten Windolph, Sprecher der Swisttaler Feuerwehr, am späten Nachmittag gegenüber Express.de erklärte.
„Zwei Pferdeställe mussten evakuiert werden“, sagte ein Polizeisprecher. In schwerem Atemschutz bekämpften die Feuerwehrleute am Boden die Flammen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, sei auch ein Hubschrauber der Polizei im Einsatz. In sogenannten Bigpacks können diese Hubschrauber bis zu 800 Liter Wasser gezielt auf einmal über der Brandstätte abwerfen. Währenddessen gab es auch aus der Kreisverwaltung warnende Worte: Durch den Brand komme es zu Geruchsbelästigung.
Der Kreis rief alle Bewohner aus, das Brand-Gebiet zu meiden, Fenster und Türen zu schließen, Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten und die Hinweise im Radio zu beachten. Ausdrücklich gelte es auch den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge zu leisten. Von einer möglichen weiteren Ausbreitung betroffen waren auch die Waldgebiete von Alfter und Rheinbach.
Die Bevölkerung wurde über die Warn-App Nina informiert. Für Buschhoven und die umliegenden Gebiete galt eine Warnung vor starker Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. (red/mkl)