Vor Dschibuti ist ein Flüchtlingsboot gesunken. 109 Tote wurden geborgen, 116 Menschen werden noch vermisst.
Viele Kinder unter OpfernFlüchtlingsboot gesungen – 109 Tote und 116 Vermisste

Vor Dschibuti ist ein Flüchtlingsboot gesunken. (Symbolbild)
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Beim Untergang eines Flüchtlingsboots vor der Küste von Dschibuti sind mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Unglück in der Nacht zum Freitag seien 109 Leichen geborgen worden, unter ihnen die von 15 Kindern, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Sonntag mit. Nach ihren Angaben wurden 116 weitere Menschen vermisst.
Laut Berichten von Überlebenden sollte das Schiff mit rund 350 Menschen an Bord an der Meerenge Bab al-Mandab von Dschibuti zu einem jemenitischen Hafen übersetzen. Der Untergang ereignete sich demnach nördlich der dschibutischen Hafenstadt Obock.
Bei den 109 geborgenen Leichen handelt es sich der IOM zufolge um 52 Männer, 42 Frauen und 15 Kinder - neun Mädchen und sechs Jungen. Demnach wurden mehr als 80 Überlebende des Unglücks gezählt, die allesamt äthiopische Staatsangehörige sind.
„Das ist ein verheerender Verlust an Menschenleben. Unsere Gedanken sind bei den Überlebenden und den Familien, die Angehörige verloren oder noch keine Nachricht zum Schicksal ihrer Verwandten erhalten haben“, sagte der Leiter der IOM-Mission in Dschibuti, Alexandre Coissac. Die IOM und die dschibutischen Behörden seien vor Ort, um Nothilfe zu leisten. (AFP)
