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Louis Prevost in KlinkAuch Papst-Bruder an Krebs erkrankt: „Wir beten weiter“

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Louis Prevost (l.) bei der Amtseinführung von Papst Leo XIV. im Mai 2025 neben Usha und JD Vance (r.).

Louis Prevost (l.) bei der Amtseinführung von Papst Leo XIV. im Mai 2025 neben Usha und JD Vance (r.).

Papst Leo XIV. hat Lungenkrebs. Auch einer seiner Brüder ist schwer erkrankt, wie dessen Frau berichtet.

Neben Papst Leo XIV. leidet auch einer seiner älteren Brüder nach Angaben von dessen Ehefrau unter einer Krebserkrankung. Der in Florida lebende Bruder des Kirchenoberhaupts, Louis Prevost, werde wegen eines Multiplen Myeloms in einer Klinik behandelt, sagte seine Ehefrau Deborah Prevost dem US-Sender CBS.

Bei einem Multiplen Myelom handelt es sich um eine bösartige Erkrankung, die die Blutbildung im Knochenmark beeinflusst. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe verändern sich dabei Zellen der eigenen Körperabwehr (Plasmazellen) anormal.

Die Ursache ist nicht eindeutig geklärt. Zu den Risikofaktoren zählt ein hohes Lebensalter. Typische Folgen der Erkrankung sind oft Rückenschmerzen, Blutarmut und Nierenschäden.

„Wir beten weiter und hoffen für beide“

Der Papst hatte sich am Dienstag in Rom einem Eingriff an der Lunge unterzogen. Danach teilten die behandelnden Ärzte mit, dass der 71-Jährige unter Lungenkrebs leidet.

Bei seinem Bruder Louis (74) war den Angaben von dessen Ehefrau zufolge bereits 2017 eine Krebsdiagnose gestellt worden. 2019 habe er sich einer Stammzellenbehandlung unterzogen, danach sei die Erkrankung lange Zeit unter Kontrolle gewesen. Wie es ihrem Mann derzeit geht, sagte sie nicht.

Die beiden Brüder hätten in der vergangenen Woche miteinander gesprochen. „Er rief an, um uns mitzuteilen, was passieren wird“, berichtete Deborah Prevost bei CBS.

Ein Sprecher des Vatikan erklärte am Mittwoch (14. Oktober), Papst Leo XIV. habe nach seiner Lungenoperation eine ruhige Nacht im Krankenhaus verbracht. Im Laufe des Tages werde es weitere Informationen zum Gesundheitszustand des 71-Jährigen geben.

„Wir beten weiter und hoffen für beide auf das Beste.“ Louis Prevost hatte zuvor in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ zu Gebeten für seinen Bruder aufgerufen. (dpa)