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Sorge um PontifexPapst Leo muss operiert werden – Ärzte entdecken Knoten in der Lunge

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Papst Leo XIV. zelebriert in der Petersbasilika im Vatikan eine Messe anlässlich der jährlichen Eröffnung des akademischen Jahres an den päpstlichen Universitäten, an der sich die 22 päpstlichen Einrichtungen in Rom sowie zahlreiche weitere weltweit beteiligen.

Papst Leo XIV. muss sich einer Operation unterziehen. (Archivbild)

Leo XIV. hat beim Sonntagsgebet eine persönliche Nachricht verkündet. Dem Oberhaupt der katholischen Kirche steht ein Eingriff bevor.

Papst Leo XIV. muss sich einer Operation unterziehen. Das 71 Jahre alte Oberhaupt der katholischen Kirche gab bei seinem Sonntagsgebet bekannt, dass bei ihm ein „Knoten in der Lunge“ entdeckt worden sei, wie das Portal „Vatican News“ berichtet.

Eingriff im Gemelli-Klinikum geplant

Vor den versammelten Gläubigen auf dem Petersplatz schilderte der Papst den Befund: Bei Untersuchungen hätten die Ärzte einen begrenzten Knoten in seiner Lunge festgestellt. Dieser sei in einem sehr frühen Stadium entdeckt worden und gut lokalisiert. Die Ärzte hielten einen Eingriff für angebracht.

„Ich habe mich daher, ihrem Rat folgend, entschlossen, mich operieren zu lassen, um ihn entfernen zu lassen“, erklärte das Kirchenoberhaupt. Der Eingriff sei bereits für die nächsten Tage geplant. Abschließend dankte der Papst den Gläubigen für ihre geistliche Nähe und bat um ihre Gebete.

Wie der Direktor des vatikanischen Presseamtes, Matteo Bruni, auf Nachfrage mitteilte, soll die Operation in den ersten Tagen der kommenden Woche im Gemelli-Klinikum am Stadtrand von Rom stattfinden. Der anschließende stationäre Aufenthalt wird voraussichtlich etwa eine Woche in Anspruch nehmen.

Internationale Anteilnahme und Genesungswünsche

Die Ankündigung löste rasch Reaktionen in Kirche und Politik aus. Kardinal Matteo Zuppi, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, erklärte, die Gläubigen im Land beteten für ein gutes Gelingen der Operation. Auch Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella und Ministerpräsidentin Giorgia Meloni übermittelten Genesungswünsche.

Aus den USA meldete sich der Vorsitzende der dortigen Bischofskonferenz, Erzbischof Paul S. Coakley, zu Wort: „Die Bischöfe der Vereinigten Staaten schließen sich den Gläubigen und allen Menschen guten Willens an und beten für die Gesundheit des Papstes. Möge die Hand der Chirurgen von Papst Leo vom göttlichen Arzt Jesus Christus geleitet werden.“

Südamerika-Reise im November weiterhin vorgesehen

Trotz des anstehenden Klinikaufenthalts hält der Vatikan an den Plänen für die nächste Auslandsreise fest. Leo XIV. bekräftigte während des Mittagsgebets seine Absicht, vom 6. bis 17. November nach Südamerika zu reisen.

Die apostolische Reise soll ihn nach Uruguay, Argentinien und Peru führen. In Peru, wo der Papst vor seiner Wahl mehr als zwanzig Jahre lang als Missionar und Bischof gewirkt hatte, ist unter anderem ein Besuch seiner früheren Diözese Chiclayo vorgesehen. (jag)