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Mountainbike-Rennen in WipperfürthQuerfeldein über Stock und über Stein

Lesezeit 2 Minuten
Die rasanten Bergab-Passagen durch die Wälder sind bei den Mountainbikern besonders beliebt.

Die rasanten Bergab-Passagen durch die Wälder sind bei den Mountainbikern besonders beliebt.

Wipperfürth – Es ist ein ruhiger Tag. Die Vögel zwitschern im Wald bei Agathaberg. Plötzlich rauscht in hoher Geschwindigkeit ein Mountainbikefahrer vorbei. Es geht steil abwärts, die Räder suchen Grip auf dem losen Untergrund, der Fahrer ist hoch konzentriert. Dann verschwindet er um die Kurve.

Oben am Waldweg wurde der Zeitpunkt gemessen, als er die Wertungsstrecke, die so genannte „Stage“, befahren hat. Nun hat er drei Minuten Zeit für den anspruchsvollen Weg nach unten. Dort wird seine Zeit gestoppt und es geht für ihn gemütlich weiter bis zur nächsten Wertungsstrecke. Insgesamt sechs dieser Stages befinden sich in den Wäldern rund um Wipperfürth.

400 Teilnehmer beim „Enduro one“

400 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern haben den Weg zum Mountainbikerennen „Enduro one“ nach Wipperfürth gefunden. Eine Rennserie, die auch in anderen Teilen Deutschlands gefahren wird und an Beliebtheit ständig dazugewinnt. Die 35 Kilometer lange Strecke durch vier Wipperfürther Kirchdörfer ist bei den Bikern besonders beliebt.

„Wir haben hier viele abwechslungsreiche Streckenabschnitte und eine schöne Landschaft“, sagt Organisator Christian Hens „Die Waldabfahrten kommen natürlich besonders gut bei den Fahrern an“, Deshalb habe sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

An den Ohler Wiesen ist Start und Ziel. Hier herrscht eine familiäre Fahrerlagerstimmung mit Musik und viel Trubel. Überall stehen Wohnmobile, Biker bereiten sich auf den alle sechs Minuten statt findenden Start vor oder kommen gerade, müde aber glücklich vom Wettkampf zurück. Ihre Zeit der Wertungsstrecken wird nun addiert. Wer insgesamt der Schnellste auf den Abfahrten war, gewinnt.

Teilnehmen kann im Prinzip jeder, denn es gibt verschiedene Schwierigkeitsklassen, vom Anfänger bis zumProfi. Auch E-Bikes haben ihre eigene Klasse. Die Streckenposten versorgen die Fahrer mit Getränken oder halten einen kleinen Plausch . Den Sportlern merkt man an, dass sie großen Spaß haben. Und sicherlich werden einige von ihnen auch beim nächsten Mal dabei sein.

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