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Trödel für den guten ZweckHofbasar Bengelshagen startet nach Corona-Pause

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Der Hofbasar Bengelshagen bietet eine bunte Mischung, der Erlös wird gespendet.

Bengelshagen – Zum ersten Mal in diesem Jahr öffnete am Samstag der Hof-Trödel in Bengelshagen seine Pforten. Normalerweise startet der Trödel im April und findet einmal im Monat statt. Doch wie auch sonst überall hat Corona den Machern einen schmerzhaften Strich durch die Rechnung gemacht.

„Wir haben uns getraut, jetzt wieder aufzumachen, aber natürlich müssen auch wir auf die Einhaltung der Regeln achten“, erzählt Leiter Ludwig Kalvelage. In diesem Fall war die Einhaltung der Regeln mehr als vorbildlich, alle Gäste trugen Maske und wahrten den Abstand, am Eingang ließen sie sich ohne Murren von Karl Heinz Peffekoven in eine Liste eintragen. Dieser achtete auch penibel darauf, wer wann den Trödel verlies, damit zu keinem Zeitpunkt mehr als die erlaubten 150 Menschen gleichzeitig auf dem Hof waren.

Sehr gut besucht

Obwohl man nur wenig Werbung gemacht hatte, war der Trödel gut besucht und die Stimmung sehr gut. Das Angebot an Second-Hand-Kleidung, Büchern und Antiquitäten war reichhaltig und vielfältig. „Wir wurden fast mit Ware überschwemmt, man merkt, dass die Leute Zeit hatten zum Ausmisten“, erzählt Ludwig Kalvelage lachend.

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Der Erlös des Trödels geht traditionell an den Verein Uganda-Hilfe. Der Besitzer des Hofes in Bengelshagen, Bruno Steinbach, der die Veranstaltungsreihe vor zwölf Jahren ins Leben gerufen hat, war seinerzeit selbst in dem afrikanischen Land und hat das Elend vor Ort mit eigenen Augen gesehen. „Hier müssen wir etwas tun“, hat er sich damals gesagt. Und das tut er nun mit der Hilfe von rund 25 ehrenamtlichen Helfern und viel Arbeit und Engagement Jahr für Jahr – Corona hin oder her.