Fördertopf mit 70.000 EuroWipperfürth will Solaranlagen fördern

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Eine Person montiert eine Solaranlage.

Symbolbild

Teile der Förderung stammen von der bisherigen Förderung für E-Lastenräder, dort gebe es keine Nachfrage mehr.

Die Stadt will künftig Privatleute und Vereine bei der Anschaffung von Fotovoltaikanlagen unterstützen. Das hat der Klima-Umwelt-Naturausschuss in seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig beschlossen.

Förderung für E-Lastenräder fällt weg

Für die Unterstützung werden in diesem Jahr 70.000 Euro zur Verfügung stehen, 13.000 davon stammen aus dem Topf zur Förderung von E-Lastenräder. Da dort bislang 7000 Euro abgerufen wurden, aber keine Nachfrage mehr zu verzeichnen sei, beschloss der Ausschuss, die Förderung der Lastenräder, für die 20.000 Euro zur Verfügung gestanden hatten, zu beenden. Lange diskutierten die Politiker, welche Rahmenbedingungen erfüllt sein sollten, damit es eine Förderung gibt. Gefördert werden sollen Solaranlagen auf Dächern. Dafür gibt es für eine Leistung bis zu zehn Kilowatt Spitzenleistung je Kilowatt 150 Euro Zuschuss.

Das solle aber auch für Anlagen mit mehr als zehn Kilowatt-Leistung gelten, erläuterte Grünen-Fraktionschef Christoph Goller.

Auch Balkonkraftwerke sollen in die Förderung

Mit 100 Euro pauschal sollen sogenannte Stecker fertige Klein-Anlagen, etwa für den Balkon unterstützt werden, so Bernd Schippering für die CDU. Die genauen Förderbedingungen und das konkrete Verfahren sollen noch weiter ausgearbeitet werden. Man wolle mit der Förderung einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Installation von mehr Fotovoltaikanlagen leisten, so Schnippering. Auch SPD, UWG und FDP unterstützten den Antrag. Der Zeitplan für das Förderprogramm steht: Bis zur nächsten Ausschusssitzung sollen die Förderrichtlinien erarbeitet werden.

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