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Bayer ist optimistischHöherer Umsatz mit neuen Mitteln erwartet

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Bayer sieht bei neuen Mitteln Potenzial für einen Spitzenumsatz von 12 Milliarden Euro.

Bayer sieht die Leistungsfähigkeit bei Forschung und Entwicklung gestärkt. 

Bayer erwartet mit neuen Medikamenten jetzt deutlich höhere Umsätze als zuvor. Das Leverkusener Pharma- und Agrarchemieunternehmen kündigte am Dienstag eine Anhebung der zusammengefassten Spitzenumsatzprognose für wichtige Medikamente auf über zwölf Milliarden Euro an. 

Erfolgreiche Markteinführungen

„Die verbesserte Prognose erfolgt auf Grund der sehr erfolgreichen Markteinführungen potenzieller Blockbuster-Medikamente des Unternehmens sowie gezielter Investitionen in die pharmazeutische Forschung und Entwicklung“, so Bayer in einer Mitteilung. Ein Blockbuster-Medikament ist eines mit einem Umsatzpotenzial von einer Milliarde Euro. An der Börse kam die Ankündigung gut an. Bayer war in einem etwas schwächeren Markt stärkster Titel im Dax mit einem Plus von knapp fünf Prozent.

Für Nubeqa (Darolutamid) sieht Bayer das Potenzial, zum Behandlungsstandard für Prostatakrebspatienten im frühen bis späten Stadium der Erkrankung zu werden. Für das Mittel prognostiziert das Unternehmen jetzt ein Spitzenumsatzpotenzial von über drei Milliarden Euro. In bestimmten Anwendungen habe das Mittel in den USA bereits einen Marktanteil von über 30 Prozent. Es habe außerdem die Erweiterung der Zulassung in den USA erhalten und sei in weiteren Ländern zur Krebsbehandlung zugelassen worden. Studien liefen, nach deren erfolgreichem Abschluss der Einsatz des Mittels ausgeweitet werden könnte.

Neue Mittel sollen sinkende Erlöse alter Kassenschlager kompensieren

Auch dem Mittel Kerendia (Finerenon) für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung bei Diabetes Mellitus, traut Bayer einen Umsatz von mehr als drei Milliarden Euro zu. Mit ihm sei eine der erfolgreichsten Markteinführungen auf dem US-Markt gelungen. Einen Spitzenumsatz von über fünf Milliarden Euro erwartet Bayer von Asundexian, einem oralen Mittel zur Prävention von Thrombosen und ischämischen Schlaganfällen. Blockbuster-Potenzial werde auch Elinzanetant zugeschrieben, einem innovativen dem Wirkstoff-Kandidaten zur Behandlung von Hitzewallungen.

Bayer berichtet auch von positiven Studienergebnissen aus der Gen- und Zelltherapieplattform und erwartet steigende Erlöse bei Tochterunternehmen. Mit neuen Mitteln will Bayer die perspektivisch wegbrechenden Erlöse mit den Kassenschlagern Xarelto und dem Augenmittel Eylea mehr als wettmachen.