Abo

Kölner MotorenbauerDeutz baut das Rüstungsgeschäft aus

1 min
Ein Mitarbeiter von Tytan Technologies hält eine Drohne des Unternehmens in den Händen.

Ein Mitarbeiter von Tytan Technologies hält eine Drohne des Unternehmens in den Händen. 

Deutz investiert weiter ins Rüstungsgeschäft. Der Kölner Motorenbauer beteiligte sich an jetzt an einem Drohnen-Spezialisten. 

Deutz beteiligt sich an Tytan, einem 2023 gegründeten Spezialisten für die Drohnenabwehr mit Sitz in München. Die Drohnen von Tytan sind nach Unternehmensangaben bis zu 350 Kilometer schnell, haben eine Reichweite von Kilometern und können bis zu einer Höhe von 5000 Metern fliegen. Sie können unterschiedliche Drohnen entdecken, verfolgen und durch Rammen zerstören. Damit stärkt Deutz nach eigenen Angaben seine Position im wachsenden Markt für unbemannte Verteidigungssysteme.

Neue Technologie sollen schnell in Serie gefertigt werden

Deutz und Tytan haben auch eine strategische Zusammenarbeit vereinbart und wollen langfristig zusammenarbeiten. „Mit der Partnerschaft und Beteiligung an Tytan Technologies bauen wir unsere Position als Anbieter moderner Antriebs- und Energiesysteme im Verteidigungssektor weiter aus“, sagte Deutz-Vorstandschef Sebastian Schulte am Dienstag. Deutz helfe als Industriepartner bei der Entwicklung, Industrialisierung und Integration komplexer Antriebs- und Energiesysteme. Ziel sei, neue Technologien schnell in Serie zu fertigen.

Dieses Ziel habe Deutz bereits bei der Übernahme des Antriebsspezialisten Sobek, der unter anderem Motoren für Drohnen herstellt, und der Partnerschaft und Beteiligung an Arx, einem Spezialisten für unbemannte Verteidigungssysteme, verfolgt. Deutz selbst hat bereits dezentrale Energie- und Batteriesysteme im Angebot. Auf diesem Feld will Deutz mit Tytan ebenso zusammenarbeiten wie bei Antriebssystemen von Abfang-Drohnen sowie bei der Montage und Endabnahme technischer Subsysteme.