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Gute Bilanz 2019Rewe-Chef zeigt sich zuversichtlich

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Rewe Symbolbild

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Köln – „2019 war ein gutes Jahr für unser Unternehmen“, freut sich Rewe-Vorstandschef Lionel Souque. Umsatz und Ergebnis hätten sich stark entwickelt. „Heute sehen wir deutlich, wie wichtig diese erneut positive wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr war“, so Souque weiter. Sie trage dazu bei, dass die Rewe-Gruppe auch die Herausforderungen des Jahres 2020 erfolgreich meistern werde.

Geschäftsentwicklung

Die Rewe-Gruppe hat den Umsatz nach nicht testierten Zahlen von 61,2 Milliarden Euro auf 62,7 Milliarden gesteigert. 29,2 Prozent davon wurden im Ausland erwirtschaftet. Eingeschlossen sind dabei die selbständigen Kaufleute und Beteiligungen.

Die selbstständigen Kaufleute in Deutschland steigerten nach Unternehmensangaben ihren Umsatz um 9,1 Prozent. Sie betreiben in Deutschland 1810 Märkte, 92 mehr als im Vorjahr. Ohne Kaufleute und Beteiligungen kletterte der Umsatz des Handels- und Touristikkonzerns um 3,7 Prozent auf 55,4 Milliarden.

Die Supermärkte in Deutschland erzielten ein Umsatzplus von 3,2 Prozent auf 24,5 Milliarden. Supermärkte und Drogeriemärkte im Ausland wuchsen um 8,2 Prozent und erlösten 102 Milliarden.

In Deutschland erzielte der Discounter Penny einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von 7,6 Milliarden. Im Ausland wuchs er um sechs Prozent auf 5,1 Milliarden.

Die Baumärkte erzielten einen Umsatz von 2,2 Milliarden, drei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Umsätze in der Touristik legten um 1,6 Prozent zu auf fünf Milliarden.

Das Ergebnis

Das operative Ergebnis (Ebita) steigerte der Konzern um 49,5 Prozent auf 909 Millionen. Er konnte operativ zulegen, profitierte aber auch durch Sondereffekte wie Veräußerungen und eine neue Bilanzierungsregel. „Alle Geschäftsfelder des Rewe-Konzerns waren profitabel und haben zu diesem Ergebnis beigetragen“, betont das Unternehmen. Nicht enthalten im Ebita des Konzerns ist das operative Ergebnis der Kaufleute. Das stieg um 12 Prozent auf rund 358 Millionen. Der Jahresüberschuss legte um rund 18 Prozent auf 507 Millionen zu.

Die Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter in der Gruppe stieg um 0,9 Prozent auf 363 633. In Deutschland erhöhte sich 2019 die Beschäftigtenzahl von um 0,3 Prozent auf 260 179.

Der Ausblick

Der Handel mit Lebensmitteln brummt auch in der Corona-Krise. Auch vor Baumärkten stehen die Kunden regelmäßig Schlange. Die Touristiksparte ist aktuell das Sorgenkind des Konzerns. Zum Konzern gehören Veranstalter wie Der-Tour, Meier‘s Weltreisen und ADAC Reisen. Ihre Tätigkeit ist praktisch zum Erliegen gekommen. Rewe verliere dort zwar Hunderte von Millionen Euro, brauche aber vorerst keine Hilfe, sagte Konzernchef Souque kürzlich dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“. Das gelte auch, wenn alle Buchungen bis zum Jahresende storniert würden.

Für das laufende Jahr plant Rewe Investitionen auf hohem Niveau von zwei (2019: 1,8) Milliarden Euro. Es werde insbesondere in die Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle und die Modernisierung sowie Expansion der Märkte in Deutschland und im Ausland gesteckt, so Rewe-Chef Souque.