Hamburg – Autofahrer können bei Shell die CO-2-Emissionen ausgleichen, die durch den Verbrauch des Kraftstoffes entstehen. Ab Mittwoch werden die Kunden an den Tankstellen gefragt, ob sie einen CO-2-Aufschalg von 1,1 Cent pro Liter Benzin, Diesel, Diesel oder Autogas bezahlen möchten, teilte Shell am Montag mit. Wenn sie das bejahen, wird der gleich auf den Kraftstoffpreis aufgeschlagen.
Shell kauft davon nach Abzug der Umsatzsteuer Emissionsgutschriften, sogenannte CO-2-Zertifikate. Der Mineralölkonzern übernimmt selbst die Kosten für den CO-2-Ausgleich für Herstellung und Vertrieb des Kraftstoffs.
Die Emissionsgutschriften für den CO2-Ausgleich stammen aus internationalen Waldschutz- und Entwicklungsprojekten wie etwa dem Cordillera Azul National Park Project in Peru oder dem Katingan Peatland Restoration and Conservation Project in Indonesien. Unabhängige Zertifizierer prüfen und bewerten die CO2-Einsparungen dieser Projekte.
Unabhängig davon unterstützt Shell ein Aufforstungsprojekt in Schleswig-Holstein, das noch in diesem Jahr starten soll. Auf drei Arealen einer ehemaligen Landwirtschaftsfläche mit einer Gesamtfläche von 20 Hektar soll ein klimagerechter Mischwald mit überwiegend heimischen Baumarten entstehen.
Partner sind die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, die auch die dauerhafte Pflege garantieren. Emissionsgutschriften werden hier keine generiert. (raz)
