Die Altenhilfe der „Kölnischen Rundschau“ engagiert sich seit 73 Jahren – pro Jahr werden 6500 Pakete gepackt.
DIE GUTE TAT e. V.Helfen Sie mit der „Rundschau“-Altenhilfe Senioren in Not

Bei der jährlichen Aktion der Rundschau-Altenhilfe packen Soldaten der Bundeswehr Pakete für Bedürftige.
Copyright: Thomas Banneyer
Auch wenn es in unserem Sozialstaat unmöglich erscheint: Es gibt Menschen, die im Alter nicht genug zum Leben haben. Die sich keine neue Brille leisten können, weil die Kasse kein Gestell bezahlt. Die auf einem zerschlissenen Sofa schlafen, weil das Geld für Bett und Matratze fehlt. Oder die das Weihnachtsfest allein und mit leerem Kühlschrank verbringen müssen.
Hier hilft die „Rundschau“-Altenhilfe DIE GUTE TAT e. V. – und das schon seit 73 Jahren. Ihre Vorsitzende Julia Heinen möchte den Blick auf Altersarmut lenken und verhindern, dass die Sorgen der älteren Generation in Vergessenheit geraten: „Für Kinder oder Tiere setzen sich sehr viele Organisationen ein – aber auch alte Menschen brauchen Unterstützung.“
Das wusste Dr. Reinhold Heinen, der „Rundschau“-Gründer, schon sehr früh. Durch die Währungsreform 1948 hatten viele Menschen in der Region ihre Altersvorsorge verloren. Er wollte ihnen helfen. Dann kam Anfang 1953 die große Flutkatastrophe am Ärmelkanal. Eine Spendenaktion in der Zeitung für die Opfer hatte großen Erfolg. Dadurch ermutigt, rief Heinen im Herbst 1953 erstmals in der „Kölnischen Rundschau“ zum Spenden für ältere Menschen auf.
„Glücklich durch Schenken – der Alten gedenken“, so das Gründungsmotto der Altenhilfe, die damals noch Altenhilfswerk hieß. 30.000 Mark kamen durch den ersten Aufruf zusammen. 10.000 davon hatte die Rundschau als Starthilfe gespendet. 1994 wurde die Altenhilfe zum Verein, der heute DIE GUTE TAT e.V. heißt. Allein seitdem sind über 20 Millionen Euro an Spenden eingegangen.

Schon vor mehr als 50 Jahren packte die Bundeswehr Päckchen für Ältere im Rahmen der Rundschau-Altenhilfe. Foto vom 14. Dezember 1970.
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Von Beginn an standen Lebensmittelgaben zu Weihnachten im Zentrum der geleisteten Hilfe. Denn damals wie heute gibt es Menschen, deren Geld am Ende des Monats nicht fürs Essen reicht – geschweige denn für ein Festmahl. Auch sie sollen dank der Altenhilfe gut über die Feiertage kommen.
Wurden zu Beginn noch Geschenkkörbe mit Wein, Printen und Christstollen überreicht, gibt es heute große Pappkartons mit aufgedruckter roter Schleife, darin hochwertige Lebensmittel bekannter Marken: Heiligabend und zwei Weihnachtsfeiertage sollen die Empfänger damit bestreiten können.
6500 dieser Pakete werden mittlerweile jährlich gepackt. Das ist eine logistische Meisterleistung, die durch die großartige Unterstützung der Bundeswehr gelingt. Soldatinnen und Soldaten packen zwei Tage lang gemeinsam mit Schülerinnen und anderen freiwilligen Helfern in der Kölner Lüttich-Kaserne die Lebensmittel in die Pakete.
Jedes davon geht an einen Menschen, der es gebrauchen kann – und wird von Mitarbeitern der großen Wohlfahrtsverbände persönlich überbracht. Dabei geht es nicht nur ums Essen. Viele Empfänger freuen sich fast mehr über den Besuch als über das Paket. Andere berichten, dies sei ihr einziges Geschenk zu Weihnachten. Und manche teilen sich das Gulasch, den Rotkohl und die Schogetten so gut ein, dass sie noch im Februar davon zehren.
2025 hat Julia Heinen erstmals bewusst kölsche Spezialitäten ins Paket gelegt und damit ein wichtiges Merkmal der „Rundschau“-Altenhilfe betont: die Verbundenheit mit der Region. Wer an DIE GUTE TAT e. V. spendet, hilft damit Menschen in Köln und Bonn, im Bergischen und Oberbergischen, an Rhein, Sieg und Erft und auch in der Eifel.

Das Team der „Rundschau“-Altenhilfe (v.l.): Regina Pude-Büsdorf (Schatzmeisterin), Dr. Raimund Neuß (stv. Vorsitzender), Julia Heinen (Vorsitzende), Stefanie Teufel (Geschäftsführerin).
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Ein weiteres Merkmal, das viele Spenderinnen und Spender überzeugt: Ihr Geld geht in vollem Umfang an den Spendenzweck. Die Vorsitzenden der „Rundschau“-Altenhilfe machen diese Arbeit ehrenamtlich; die Verwaltungskosten übernimmt der Heinen-Verlag. Die Spenden können deshalb zu hundert Prozent für alte Menschen ausgegeben werden.
Und das werden sie. Nicht nur in Form von Weihnachtspaketen, sondern auch bei finanzieller Not im Einzelfall: Wenn zum Beispiel eine bedürftige Seniorin Winterstiefel braucht. Oder ein Mann einen neuen Kühlschrank, den er von der Grundsicherung im Alter nicht bezahlen kann. Seniorenberatungen oder Kirchengemeinden sind dabei über die Jahre zu verlässlichen Partnern der Rundschau-Altenhilfe geworden. Sie prüfen die Bedürftigkeit und stellen den Antrag. Die Altenhilfe hilft dann schnell, diskret und unbürokratisch.
Auch mit Fahrzeugen hilft DIE GUTE TAT e.V. Schon über 550 Autos gingen im Laufe der Jahre an Einrichtungen für Senioren: Pflegeheime, Hospize und andere freuen sich über Kleinbusse, mit denen sie ihre Bewohner zu Ärzten, Einkäufen oder auf Ausflügen transportieren können.
Apropos Ausflüge: Die „Rundschau“-Altenhilfe lädt mit Freude Seniorinnen und Senioren zu geselligen Veranstaltungen ein. Die Vorsitzende Julia Heinen möchte nicht nur Armut, sondern Einsamkeit lindern. Ob bei der Fahrt mit dem „Müllemer Böötche“, der Führung durch den Kölner Dom oder dem Besuch im Kölnischen Stadtmuseum – immer geht es darum, Menschen zusammenzubringen. Gerne auch über die Generationen hinweg: So gehen Azubis der Sparkasse Köln Bonn mit den Alten in den Kölner Zoo. Und bei „Ärm en Ärm“, der Karnevalssitzung zugunsten der Altenhilfe, feiern sowieso Jung und Alt zusammen.
Mit diesem neuen Format möchte Julia Heinen auch neue Spendergenerationen erreichen. Denn die Arbeit der Altenhilfe ist noch lange nicht getan: 19,6 Prozent der Menschen ab 65 Jahren in Deutschland gelten als armutsgefährdet, Tendenz steigend.
Die „Rundschau“-Altenhilfe wird deshalb weiter gebraucht. Julia Heinen hat 2023 den Vorsitz des Vereins DIE GUTE TAT e. V. übernommen. Davor leitete ihr Schwiegervater Helmut Heinen lange die Altenhilfe. Das Engagement für die Älteren ist ein Anliegen der Familie, seit dessen Großvater Dr. Reinhold Heinen die Altenhilfe 1953 ins Leben gerufen hat.
„Und das wird es auch bleiben!“, betont Julia Heinen. Der Heinen-Verlag ist Träger der Altenhilfe und sichert ihre Existenz. Um helfen zu können, braucht sie jedoch die Zuwendungen der Leserinnen und Leser. Deshalb bittet Julia Heinen: „Unterstützen Sie die Altenhilfe weiter mit Ihren Spenden – viele ältere Menschen werden es Ihnen danken.“
Den Alten helfen – machen Sie mit
Die „Rundschau“-Altenhilfe DIE GUTE TAT e.V. setzt sich für bedürftige ältere Menschen in der Region ein – egal ob sie in finanziellen oder seelischen Nöten sind. Unterstützen Sie den Verein DIE GUTE TAT e.V. dabei!
Das Spendenkonto lautet: Altenhilfe, IBAN DE44 3705 0198 1959 1158 98, Sparkasse KölnBonn.
Kontakt: „Rundschau“-Altenhilfe DIE GUTE TAT e.V., Stolkgasse 25-45, 50667 Köln, Tel. 0221/1632-214, info@rundschau-altenhilfe.de