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73. SammelaktionSo viel spendeten die Leserinnen und Leser für die Rundschau-Altenhilfe

3 min
Bundeswehr und Freiwillige packten zusammen die 6500 Weihnachtspakete der Rundschau-Altenhilfe.

Bundeswehr und Freiwillige packten zusammen die 6500 Weihnachtspakete der Rundschau-Altenhilfe.

Mit dem hervorragenden Ergebnis von 801.702,78 Euro endet die 73. Sammelaktion der Rundschau-Altenhilfe DIE GUTE TAT e.V. am Samstag, 24. Januar 2026.

Damit übertrifft die Altenhilfe das Ergebnis vom Vorjahr noch einmal um mehr als 10 000 Euro. Ihre Vorsitzende Julia Heinen freut sich, dass „das Bewusstsein für die Nöte alter Menschen offensichtlich gestiegen ist“. Sie sieht ihre Aufgabe darin, das Thema Altersarmut vermehrt in die Köpfe zu bringen – durch kontinuierliche Lobbyarbeit genauso wie durch neue Ideen.

Das Weihnachtspäckchen diesmal „op kölsch“

Eine davon war es, die 6500 Weihnachtspäckchen dieses Mal mit Spezialitäten aus der Region zu füllen: Neben rheinischem Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen fanden sich kölsche Marmeladen, Blutwurst und Rievkooche mit Apfelmus. Nähe und Geborgenheit schaffen soll diese Besinnung auf die Heimat.

Robert Kleine führt für die Rundschau-Altenhilfe durch den Dom.

Robert Kleine führt für die Rundschau-Altenhilfe durch den Dom.

Die spielte auch in den kulturellen Angeboten für ältere Menschen eine zentrale Rolle. Ein besonderes Highlight waren dabei die Führungen von Msgr. Robert Kleine, dem Stadt- und Domdechanten, durch den Kölner Dom. Wie kein Zweiter konnte er den begeisterten Teilnehmern die Geschichte und die Schätze des Doms nahe bringen.

Führung mit einemHänneschen zum Anfassen

Auch im Kölnischen Stadtmuseum gab es eine unterhaltsame Führung durch Kölner Geschichte – mit einem Hänneschen zum Anfassen. Und an die Fahrt mit dem „Müllemer Böötche“ über den Rhein denken viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch gerne zurück.

Eine andere Veranstaltung musste leider ausfallen – eine Premiere in der Geschichte von DIE GUTE TAT e.V.: Weil die Philharmonie wegen eines Elektroschadens plötzlich den Betrieb einstellen musste, konnte das Musikkorps der Bundeswehr nicht zugunsten der Altenhilfe spielen. Viele Besucher waren schon angereist und standen vor verschlossenen Türen, weil die Absage so kurzfristig kam. „Wir konnten nichts dafür, aber es tut uns sehr leid“, sagt Julia Heinen.

Altenhilfe-Vorsitzende Julia Heinen eröffnet mit dem Jugendchor St. Stephan die Sitzung „Ärm en Ärm“.

Altenhilfe-Vorsitzende Julia Heinen eröffnet mit dem Jugendchor St. Stephan die Sitzung „Ärm en Ärm“.

Wie gut, dass es noch „Ärm en Ärm“ gab, die Benefizsitzung zugunsten der Rundschau-Altenhilfe. Denn was verbindet die Menschen in dieser Region mehr als der Karneval? Die zweite Auflage mit Größen wie dem „Sitzungspräsidenten“ Volker Weininger, Miljö und Paveier war ein voller Erfolg – vor allem, weil die Menschen im ausverkauften Saal des Hotels Pullman über fünf Stunden gemeinsam feierten und Spaß hatten.

Die Rundschau-Altenhilfe hat treue Freunde

Aus dem Karneval kommen einige der ältesten Freunde der Rundschau-Altenhilfe: Die Kölnische KG und die Große Kölner KG zum Beispiel, um nur einige zu nennen. Und auch Ludwig Sebus erklärte noch einmal, warum er die Rundschau-Altenhilfe gut findet: „Ich habe viele Menschen kennengelernt, deren Schmerz der Einsamkeit durch die Weihnachtsgrüße gelindert wurde.“

Aber auch andere Unterstützer halten der Altenhilfe die Treue: die Kreissparkasse Köln und die Sparkasse Köln Bonn ebenso wie die Volksbank Köln Bonn. Die Krüger Group, die schon seit langem Cappuccino und Schogetten für die Weihnachtspakete spendet, schickte diesen November zum ersten Mal Azubis in die Kölner Lüttich-Kaserne, um mit Pakete zu packen.

„Klimpermännche“ Thomas Cüpper spendete sein Honorar für Weihnachtsglossen an die Rundschau-Altenhilfe.

„Klimpermännche“ Thomas Cüpper spendete sein Honorar für Weihnachtsglossen an die Rundschau-Altenhilfe.

Neue Freunde sind hinzu gekommen: Thomas Cüppers alias „Et Klimpermännche“ war er bei der Premiere von „Ärm en Ärm“ aufgetreten. Das hatte ihm so gut gefallen, dass ihm vor Weihnachten eine Idee kam: Das Honorar, das er für einige Weihnachtsglossen in seiner Heimatausgabe dieser Zeitung bekam, spendete er der Altenhilfe.

Julia Heinen dankt ihm und allen weiteren Spenderinnen und Spendern von Herzen für ihre Großzügigkeit: „Durch das gute Sammelergebnis können wir jetzt noch mehr älteren Menschen in der Region helfen.“