Serie Rheinische TafelSo präsentiert sich das „Restaurant Alt Beul 2.0“ in Bad Neuenahr

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Ralf und Jacqueline Krämer im frisch renovierten Restaurant Alt Beul 2.0.

Ralf und Jacqueline Krämer im frisch renovierten Restaurant Alt Beul 2.0. Sachse

In der Corona-Auszeit nutzten die Betreiber die Gelegenheit zur Modernisierung - und hängten danach den Zusatz „2.0“ an. Wie es dort nun mundet, berichtet Michael Sachse.

Was von außen wie eine gepflegte Dorfkneipe anmutet, entpuppt sich als urgemütliches Kleinod. Oberhalb des Bad Neuenahrer Zentrums versteckt sich in einem Wohnviertel das Restaurant Alt Beul 2.0. Jacqueline und Ralf Krämer bewirten das Haus seit 2006. Damals haben sie die Gastronomie von Ralfs Eltern übernommen. Die Atmosphäre blieb lange eher rustikal, bis die Eheleute die pandemiebedingte Auszeit nutzten, um die Immobilie zu modernisieren. Daraus resultiert der Zusatz „2.0“. Das dazugehörige kleine Hotel hat nun einige Zimmer weniger. Davon profitieren die Betreiber, weil sie dadurch die Wohnung über der Gaststätte beziehen konnten. Das Restaurant ist seitdem moderner und deutlich heller. „Wir wollten Tradition und Moderne miteinander verbinden“, sagt Jacqueline Krämer.

So verströmt jeder Winkel seinen speziellen Charme. Egal, ob rund um die kleine Theke, im Übergang, wo die Gäste umschlungen von Kerzenschein und historischen Fotos verweilen, oder im großen Gastraum und auf der überdachten Terrasse mit Blick über Bad Neuenahr bis hin zur Landskrone. Während Ehemann Ralf am Herd steht, sorgt Jacqueline Krämer für den herzlichen Service. Die Küche gibt sich gutbürgerlich mit regionalen Akzenten.

Gekocht wird, was ihnen selber schmeckt

Krämer erlaubt sich zusätzlich immer wieder Ausflüge in fernere Gefilde. „Prinzipiell wird gekocht, was wir selber gerne essen“, formuliert Ralf Krämer sein kulinarisches Credo. So kommt es vor, dass er sich hin und wieder von der asiatischen oder italienischen Küche inspirieren lässt. Zu den Evergreens gehören Vorspeisen wie gebratene Blutwursttaler auf Linsensalat (8,90 Euro). Ein Wiener Kalbsschnitzel mit Preiselbeeren (26,50 Euro) ist ebenso unverzichtbar wie ein Cordon Bleu (19,80 Euro). Selbstverständlich rangieren die heimischen Erzeugnisse von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr oder den Weingütern Sermann, Dagernova und Kriechel weit oben auf der Weinkarte.

Darüber hinaus darf es aber auch mal ein chilenischer Cabernet Franc von der Bodega Valdivieso sein. Frisch gezapfte Alternativen sind Bitburger Pils und Mühlen Kölsch. Auch Cocktails und Aperitifs vom Campari-Orange bis hin zum Moscow Mule hat Jacqueline Krämer in ihrem Repertoire.

Alt Beul 2.0, Schweizer Straße 7, 53474 Bad Neuenahr, (02641) 26338, mittwochs bis sonntags ab 17.30 Uhr.

www.restaurant-altbeul.de

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