End Fossil OccupySchüler und Studenten planen weitere Aktionen in Köln

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08.11.2022, Nordrhein-Westfalen, Duisburg: Im großen Hörsaal, dem Audimax, veranstalten die Aktivisten alternative Vorlesungen, einige Studierende hören zu.

In Duisburg veranstalteten die Aktivisten alternative Vorlesungen. Auch in Köln sind weitere Aktionen geplant

Die Protestwochen der Klimagerechtigkeits-Gruppe von „End Fossil Occupy“ gehen in die nächste Aktionsrunde.

Zwei weitere sogenannte „Besetzungen“ von Kölner Schulen sind in den nächsten Tagen geplant und eine größere Demo gemeinsam mit Fridays for Future am 18. November in Vorbereitung, teilte Amadeo Kaus vom Presseteam der Gruppe mit.   Es gab bereits zwei Aktionen mit Reden und Infos am Montessori-Gymnasium und an der Kaiserin-Augusta-Schule KAS (wir berichteten), wobei die Veranstaltung im Schulgebäude der KAS abgesagt wurde, aber draußen stattfand.

Die Bezirksregierung Köln als zuständige Schulaufsicht stellte auf Rundschau-Anfrage klar, dass sie keinerlei Anweisungen an Schulen im Umgang mit diesen Klima-Aktionen gegeben habe. Eine Schulleitung könne aber nach interner Abwägung zu dem Schluss kommen, gegebenenfalls von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen, das sei die Angelegenheit der jeweiligen Schule, so Pressesprecher Dirk Schneemann.

Es standen an Schulen bisher als Aktionen Reden und Informationen zur Klimabewegung auf dem Programm, auch an der Uni laufen Veranstaltungen im Neuen Senatssaal, der den Aktivisten nach Absprache bereitgestellt wurde (wir berichteten). Für Freitag, 18. November, plant End Fossil Occupy eine Demo mit Fridays for Future, Studierenden und Schülern.

In einem Offenen Brief an Oberbürgermeisterin Henriette Reker erläutert End Fossil Occupy die Kampagne. Sie habe sich zu dem Schritt entschieden, weil die Klimakrise eskaliere, es aber auf internationaler Ebene kein Vorankommen in Sachen Klimaschutz gebe. Es gebe kaum mehr Zeit, um zu reagieren. Auch Köln müsse eine führende Rolle im Klimaschutz einnehmen. Zu den Forderungen an die Stadt gehören etwa Tempo 30 um Schulen oder das 49 Euro-Ticket für alle Schülerinnen und Schüler zugänglich zu machen. (MW)

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