Am Ende der Protest-Woche der Bauern in Deutschland waren am Freitag auch viele hunderte Trecker in Köln unterwegs.
Bauernprotest-Woche zuende350 Traktoren rollen am Freitag durch Köln

Friedlicher Protest: Zum Abschluss der Aktionswoche waren zahlreiche Landwirte wieder auf der Straße.
Copyright: Thomas Banneyer
Vom Eifeltor aus zog der Demozug ab 11 Uhr über den Militärring und die Luxemburger Straße in die Innenstadt. Dann über die Severinsbrücke und durch Deutz, danach wieder zurück über die Brücke ins Linksrheinische, am Neumarkt vorbei und über die Aachener Straße und Universitätsstraße nach Zollstock. Mit lautem Gehupe ging es am Freitagnachmittag zur Vorgebirgstraße, wo sich die Demo gegen 16 Uhr auflöste.
Die Polizei begleitete die Veranstaltung, besonders mit Motorrädern. So konnte sc hnell und flexibel eine Straße gesperrt werden, wenn sich der Konvoi näherte. Rund 350 Trecker waren stundenlang unterwegs.
Vor dem Start gab es diesmal Kontrollen. Es ging darum, dass sich keine Menschen unter die Demo mischen können, die etwa rechtsextreme Botschaften loswerden wollen: „Das geht gar nicht. Wir distanzieren uns komplett von rechtsradikalen Sachen. Es gibt überall schwarze Schafe, das sehe ich auch als großes Problem. Es gibt natürlich auch Leute, die versuchen sich unter die friedlichen Bauern zu mischen. Das oberste Gebot, das wir haben, ist, friedlich zu demonstrieren“, sagte ein Bauer im Interview mit einem Reporter von „Radio Köln“. (ta)
