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Vom Hauptbahnhof zur EinkaufsmeileStadt Köln lässt Domplatte verbreitern

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Der Umbau des Domsockels von oben fotografiert.

Der Umbau des Domsockels von oben fotografiert.

Über Jahre begann die Umgestaltung des nordwestlichen Domsockels nicht. Nun ist das erste Viertel der geplanten zwei Jahre Bauzeit um. Eine Bilanz.

Der Umbau des nordwestlichen Teils des Domsockels soll nach Angaben der Stadtverwaltung nach Karneval 2028 beendet sein. Das wäre ab März und läge laut Verwaltung noch im Zeitplan von zwei Jahren, denn die Arbeiten hatten nach Karneval in diesem Jahr begonnen. Damit ist etwa das erste Viertel geschafft.

Für die Umbauten am Welterbe Dom sind insgesamt 6,7 Millionen Euro vorgesehen. Bislang sind keine „keine nennenswerten Kostensteigerungen bekannt“, wie eine Sprecherin mitteilte.

Blick auf die Bauarbeiten am Domsockel.

Blick auf die Bauarbeiten am Domsockel

Der am häufigsten genutzte Weg vom Hauptbahnhof zum Hauptportal des Doms und Richtung der Shoppingmeile Hohe Straße ist momentan nicht nutzbar.

Derzeit beschäftigen sich die Arbeiter auf der Baustelle damit, die Domplatte auf der Längsseite im Norden zu verbreitern, damit die Fußgängerinnen und Fußgänger später mehr Platz haben. Die eckigen Vorsprünge der Domplatte zur Trankgasse sind mittlerweile abgebrochen, ebenfalls zwei Treppen. Auch der Bodenbelag wird teils erneuert.

So soll der nördliche Domsockel nach der Neugestaltung aussehen.

So soll der nördliche Domsockel nach der Neugestaltung aussehen.

Die alte Treppe am Ende des Domsockels wird neu aufgebaut. Und der Domsockel erhält zwei neue Fenster, die Verwaltung schreibt: „Hier präsentieren wir Ihnen Werkstücke und Relikte aus der Geschichte des Welterbes Kölner Dom.“

Die Erneuerung des nordwestlichen Teils des Domsockels ist Teil eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes für die Domumgebung. Der Stadtrat hatte es 2009 beschlossen.

Zwei der vier Abschnitte sind fertig

Es sah vier einzelne Baumaßnahmen vor, zwei davon sind umgesetzt: die Aufwertung der östlichen Domumgebung und der Bereich zwischen Roncalliplatz und Kurt-Hackenberg-Platz.

Doch die Neugestaltung des Domsockels im Norden ließ auf sich warten, auch weil der Stadtrat sie im Dezember 2012 zunächst zurückgestellt hatte.

Im Frühjahr 2020 beschloss der Rat Planung und Bau des neuen Domsockels. Unter anderem verschob die Stadt den Umbau wegen der Fußball-Europameisterschaften 2024 und der vielen Fans in der Innenstadt.

Das Bild zeigt die vier Abschnitte der Neugestaltung des Domumfelds.

Das Bild zeigt die vier Abschnitte der Neugestaltung des Domumfelds.

Trotzdem führte sie im Jahr zuvor neue Verkehrsregeln auf der Trankgasse ein, die Autoverkehr nur in Ausnahmefällen vorsieht. Eigentlich war dieser Verkehrsversuch an die Zeit des Umbaus geknüpft. Das Vorgehen bescherte Verkehrsdezernent Ascan Egerer viel Kritik.

Später lag zwar ein Angebot für die Neugestaltung vor, doch die Stadt konnte die Firma laut eigener Aussage wegen „vergaberechtlicher Gründe“ nicht beauftragen. Sie musste die Arbeiten neu ausschreiben.

Was ist mit der Sanierung der Tiefgarage?

Zur Frage, wie sich die Ausbesserungsarbeiten an der städtischen Dom-Tiefgarage auf die Bauarbeiten auswirken, teilte eine Sprecherin mit: „Die beiden Bauprojekte stimmen sich eng miteinander ab, um trotz sehr beengter Platzverhältnisse einen reibungslosen Bauablauf für beide Bauprojekte zu realisieren. Die Arbeiten an der Tiefgarage haben bisher keinen Einfluss auf die Dauer der Maßnahme am Domsockel.“

Die nördliche Einfahrt in die Tiefgarage führt durch eine Öffnung im neuen Domsockel.