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Tag der KinderhospizarbeitMenschenkette um den Kölner Dom als Zeichen für Solidarität

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Eine Menschenkette vor dem Kölner Dom.

Die Menschenkette setzt ein Zeichen der Solidarität mit lebensverkürzend kranken Kindern. 

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Köln hat zu einer Menschenkette um den Kölner Dom aufgerufen, um ein Zeichen für lebensverkürzend kranke Kinder und deren Familien zu setzen.

Am 10. Februar findet bundesweit der Tag der Kinderhospizarbeit statt – und gleichzeitig feierte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Köln sein 20-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass rief der Dienst am Dienstag zu einer Menschenkette rund um den Kölner Dom auf.

Grün, die Farbe des bundesweiten Aktionstages, verband die Teilnehmenden symbolisch: Ein grünes Band umschloss den Dom, gehalten von Menschen, die ein Zeichen für lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und ihre Familien setzen wollten.

Nicht nur Ehrenamtliche beteiligten sich an der Aktion. Auch die Kölner Schauspielerin Nagmeh Alaei nahm teil, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. „Es gibt keine schönere Form, als sich die Hand zu reichen“, sagte sie. „Gerade wenn es um Solidarität mit den Betroffenen geht – ebenso wie mit den Ehrenamtlichen.“ 

Mitglieder des Deutschen Kinderhospizvereins verteilten grüne Bänder an Schaulustige sowie Passanten und luden zur Teilnahme an der Menschenkette ein. Eine Stunde lang dauerte die Aktion, an der immer mehr Menschen teilnahmen. (glz)