Die Umweltpartei begründet dies mit den enormen Belastungen für die Umwelt, aber auch mit Stress für Haus- und Wildtiere.
SilvesterKölner Grüne wollen Böllerverbot für alle dicht besiedelten Wohngebiete

In der Altstadt gilt ein Böllerverbot, Raketen dürfen abgefeuert werden.
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Die Grünen wollten die bestehende Böllerverbotszone innerhalb der Kölner Ringe zum nächsten Jahreswechsel deutlich ausweiten. In allen als dicht besiedelt definierten Bereichen Kölns soll das Abbrennen von Feuerwerk mit ausschließlicher Knallwirkung in der Silvesternacht untersagt werden. Dies sieht ein Antrag der Grünen für die nächste Ratssitzung am 5. Februar vor. Auch privates Feuerwerk soll insbesondere an sensiblen Einrichtungen, Natur- und Erholungsräumen sowie zum Schutz von Tieren eingeschränkt werden.
Nach Vorstellung der Grünen sollen klar definierte Verbotszonen eine rechtssichere und praktikable Umsetzung ermöglichen. Die Grünen begründen den Antrag mit erheblichen Belastungen für Menschen, Tiere und Umwelt, die mit dem Abbrennen von Böllern einher gingen. Neben zahlreichen, teils schweren Verletzungen – häufig von jungen Menschen oder unbeteiligten Dritten – führe das Abbrennen von Feuerwerk zu großen Müllmengen, einer erheblichen Feinstaubbelastung sowie zu massivem Stress für Haus- und Wildtiere. Robert Schallehn, umweltpolitischer Sprecher der Ratsfraktion: „Immer mehr Menschen in Köln sprechen sich für ein Böllerverbot oder zumindest klare Einschränkungen aus. Jedes Jahr sehen wir schwere Verletzungen, enorme Feinstaubwerte und verängstigte Tiere – das wollen wir mit unserem Antrag ändern. (mft)
