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„Marsch für das Leben“Tausende Teilnehmer bei Demos in Köln erwartet

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Auch im vergangenen Jahr nahmen rund 3000 Menschen am „Marsch für das Leben“ in Köln teil. (Archiv)

Abtreibungsgegner ziehen am Samstag durch die City – 3000 Gegendemonstranten werden erwartet.

Zwei große Demonstrationen werden am Samstag den Verkehr in der Kölner Innenstadt vermutlich stark beeinträchtigen. In Köln und Berlin veranstalten Abtreibungsgegner zeitgleich erneut den sogenannten „Marsch für das Leben“. Die Demonstration richtet sich gegen Schwangerschaftsabbrüche, Leihmutterschaft und Sterbehilfe. Die Teilnehmenden fordern einen verstärkten Schutz des ungeborenen Lebens sowie Unterstützung für Frauen in Krisensituationen.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr auf dem Neumarkt und führt durch die Innenstadt, bevor sie wieder auf dem Neumarkt mit einer Kundgebung endet. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht (BVL) aus Berlin, sie wird von mehreren kirchlichen Vertretern unterstützt. Auch der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki hat ein Grußwort beigesteuert. Laut der Kölner Polizei werden 3000 Teilnehmende erwartet.

3000 Gegendemonstranten erwartet

3000 Menschen sollen auch an der Gegendemonstration teilnehmen, die zwischen 11 und 20 Uhr auf derselben Strecke wie der „Marsch für das Leben“ ziehen soll. Aufgerufen haben dazu unter anderem das Bündnis „Pro Choice“ sowie „Pro Familia“. 

Wenn möglich, sollten Bürgerinnen und Bürger darauf verzichten, am Samstag mit dem Auto in die Innenstadt zu kommen, rät die Kölner Polizei. In der Innenstadt kann es zu kurzfristigen Sperrungen für den Verkehr kommen. Wegen der Eröffnungsfeier der Kölner Oper ist zudem die Nord-Süd-Fahrt zwischen Ursulastraße und Cäcilienstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Die Polizeipräsenz in der Innenstadt wird am Wochenende erneut hoch sein: In den Vorjahren war es am Rande des „Marsch für das Leben“ zu Auseinandersetzungen zwischen Abtreibungsgegnern und Gegendemonstranten gekommen. Das Bühnenprogramm auf dem Neumarkt musste von mehreren Hundertschaften der Polizei abgesichert werden. „Wir sind auch an diesem Wochenende mit vielen Kräften im Einsatz“, so ein Sprecher der Kölner Polizei.