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Inbetriebnahme verzögert sichNeue Blitzer auf der Zoobrücke in Köln ab Januar

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Ein Tempo-50-Schild mit dem Zusatz „Brückenschäden“.

Auf der Kölner Zoobrücke gilt ein Tempolimit von 50 Kilometern pro Stunde, weil die Schutzvorrichtungen für Radfahrer mangelhaft sind.

Weil die Stadt Köln kurzfristig keine Firma für die nötigen Schweißarbeiten gefunden hat, verschiebt sich der Aufbau neuer Blitzer auf der Zoobrücke ins neue Jahr.

Anders als ursprünglich geplant, werden die neuen Blitzer auf der Kölner Zoobrücke in diesem Jahr nicht mehr in Betrieb genommen. Ein Sprecher der Stadt Köln sagte der Rundschau: „Die Messanlagen auf der Zoobrücke können erst im Januar 2026 installiert werden, da bei den notwendigen Arbeiten auf der Brücke ein spezielles Schweißverfahren erforderlich ist, das nur von zertifizierten Fachfirmen durchgeführt werden darf. Eine Abfrage bei mehr als 20 Firmen hat ergeben, dass infrage kommende Firmen keine Kapazitäten für eine Inbetriebnahme im Dezember 2025 haben.“

Wegen unzureichender Schutzvorrichtungen für Radfahrer gilt auf der Zoobrücke seit 1. Oktober 2023 Tempo 50. Mehrere Blitzer zwischen Lentpark und Messe sind bereits seit elf Jahren außer Betrieb. Dadurch entgeht der Stadt Köln viel Geld. Nun sollen im Januar auf Höhe des Rheinparks in Deutz zwei Blitzer mit Brennstoffzellentechnik aufgebaut werden. Sie überwachen jeweils alle drei Fahrspuren. Das genaue Datum der Inbetriebnahme steht noch nicht fest.

Ursprünglich sollten die neuen Blitzanlagen auf der Zoobrücke bereits im Spätsommer 2025 installiert werden. Die Stadt Köln plant auch eine festinstallierte Geschwindigkeitsüberwachung an der Baustelle auf der A4 in Höhe Eifeltor. Dort ist es wegen verengter Fahrbahnen wiederholt zu schweren Unfällen gekommen.