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Zoch in BuchforstFür Klein und Groß gibt's Kamelle und Würstchen

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Jecke und Traktoren sind auf einer Veedelsstraße unterwegs.

Am Samstag flogen die Kamelle in Buchforst.

Für viele Buchforster ist der Zoch einfach Jahr für Jahr Pflicht. Ob als Teilnehmer oder Zuschauer am Straßenrand. Anschließend gibt's Wurst. 

Die Straßen von Buchforst waren am Samstagnachmittag vor allem mit Familien gefüllt. Groß und Klein standen am Straßenrand und riefen „Alaaf“ und „Kamelle“, während auch Groß und Klein im Buchforster Veedelszoch durch den Stadtteil zogen. Die meisten Zuschauenden kommen schon seit Ewigkeiten zu dem kleinen Zoch. „Der Buchforster Veedelszoch ist jedes Jahr Pflicht“, sagt Zuschauerin Bärbel Münchrath überzeugt. Sie gehört zu den Buchforster Stricklieseln und hat ihr gesamtes Kostüm, inklusive Perücke gestrickt. Und auch Christof Hoffmann und sein Sohn Jarle, die als Asterix und Obelix verkleidet sind, sind jedes Jahr beim Veedelszoch: „Wir sind immer hier“.

Drei ältere Damen mit teils selbst gestricktem Outfit stehen lachend am Zugweg.

Margit Hoffmann, Ursula Hillesheim und Bärbel Münchrath sind jedes Jahr beim Buchforster Veedelszoch.

Seit über 50 Jahren wird der Zoch von aktiven Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtlern organisiert. Viele von ihnen sind schon seit 30 oder 40 Jahren mit dabei und laden zu einem kleinen aber feinen Familienumzug ein. Zu Beginn kündigte eingebastelter Clown wieder an: „D'r Zoch kütt“ und dann führte die katholische Kita Petrus Canisius den Zoch mit dem Motto „Herz an Herz in der Jecken Zeit“ an. Die Kita läuft bereits seit langer Zeit mit einer Horde kleiner Burchforsterinnen und Buchforstern im Zoch mit. Dieses Jahr zogen sie mit Herzluftballons durchs Veedel und verteilten so neben Kamelle auch Liebe.

Außerdem war auch die katholische Grundschule aus Buchheim zum zweiten mal mit 150 Personen dabei. Und die drei Buchforster Karnevalsvereine das Kläv Eck, die Knallköpp und die Horde zogen selbstverständlich auch mit. Ein großes Schiff war wie in den letzten Jahren ein Blickfang, den sich die Organisatorinnen und Organisatoren leisten. Und die drei Kapellen die Husaren, die Stammheimer Kapelle und Rabatz Musik sorgten für die musikalische Begleitung des bunten Zochs. 

Im Anschluss an den gut eineinhalb Stunden langen Zoch wurde das Stadtteilzentrum des Runden Tischs Buchforst wieder zur Karnevalsparty. In und vor dem Zentrum feierten Buchforsterinnen und Buchforster gemeinsam mit Bier und Würstchen und ließen den Straßenkarneval ausklingen.