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Nach Starkregen in KölnRatsbündnis lehnt Fonds für Opfer des Unwetters ab

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Unterführung Köln

Köln: Nur das Dach eines Autos schaut noch aus dem Wasser, das eine Bahnunterführung geflutet hat.

Der von der SPD vorgeschlagene städtische Fonds für Kölner, die von der Starkregen-Katastrophe betroffen sind, hat im Hauptausschuss des Rates keine Mehrheit gefunden. Die Grünen sprachen in einer Pressemitteilung von einem „politischen Schnellschuss“. Bund und Land hätten bereits entsprechende Hilfspakete angekündigt. Zudem helfe die Stadt bereits jetzt betroffenen Bürgern. Diese seien noch lange Zeit auf Solidarität und Hilfe angewiesen, sagte Max Derichsweiler. Im übrigen sei es notwendig, dass Köln sich weiter gegen die Folgen der Klimakatastrophe wappne und konsequenten Klimaschutz betreibe.

Die Sozialdemokraten zeigten sich enttäuscht, dass ihr Vorstoß angelehnt wurde. Sie hatten vorgeschlagen, einen Fonds in Höhe von fünf Millionen Euro einzurichten und damit schnell und unbürokratisch Unwetter-Opfern zu helfen.

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Fraktionschef Christian Joisten kommentierte die Entscheidung im Ausschuss: „Anscheinend ist die Lage für das Ratsbündnis nicht dramatisch genug. Fast schon ein zynischer Vorgang angesichts so mancher Menschen, Vereine und Institutionen, die alles verloren haben und dringend Hilfe benötigen“.

Stadtwerke spenden 100.000 Euro

Tatkräftige Unterstützung leistete jeden falls der Stadtwerke-Konzern. Er spendet 100.000 Euro für die landesweite Aktion „NRW hilft“. Geschäftsführer Dr. Dieter Steinkamp sagte: „Mit unseren Mitarbeitenden habe wir in den zurückliegenden Tagen mit angepackt, die Folgen des katastrophalen Hochwassers zu beseitigen Über viele Menschen ist schweres Leid hereingebrochen und sie erfahren großartige Hilfe aus der Bevölkerung“. Mit der Spende wollten die Stadtwerke in Not geratenen nun auch weiter solidarisch unterstützen.( sts)