Wetter im RheinlandEisheilige machen sich auch in Köln bemerkbar

Lesezeit 2 Minuten
Wolken ziehen hinter dem Dom in Köln auf. Die Temperaturen gehen zum Wochenanfang zurück.

Wolken ziehen hinter dem Dom in Köln auf. Die Temperaturen gehen zum Wochenanfang zurück.

An den Eisheiligen wird es nochmal kälter, sagt eine alte Regel. In diesem Mai sind sie leicht verspätet.

Viele Rheinländer sind derzeit unzufrieden mit dem Wetter. Obwohl dies für die erste Maihälfte nicht ungewöhnlich ist, wird das oft wechselhafte Wetter als unangenehm empfunden. Richtige Frühlingsstimmung will nicht aufkommen, da es immer wieder regnet und auch die Temperaturen selten über 20 Grad steigen. Umso schöner ist es, wenn sich wie in Köln am Sonntag die Sonne auch mal über mehrere Stunden zeigte und zu Aktivitäten im Freien einlud.

Bei dem schönen Sonntagswetter vergaß man schnell, dass laut Kalender derzeit eigentlich Eisheilige sind. In diesem Zeitraum, 2023 vom 11. bis zum 15. Mai, treten erfahrungsgemäß immer wieder Spätfröste in Deutschland auf, da laut Deutschem Wetterdienst arktische Kaltluft aus dem Norden bis nach Mitteleuropa gelangt. Allerdings sieht es auch zum Wochenstart am Montag (15. Mai) bislang nicht nach einem Kälteeinbruch aus. Es soll im Tagesverlauf zwar wechselhaft mit vereinzelten Schauern werden, aber noch steigt das Thermometer auf bis zu 19 Grad.

Eisheilige in Köln: Ab Dienstag wird es kühler

Dann jedoch wird es jeden Tag etwas kühler. Dienstag werden Temperaturen von 15 Grad erreicht, am Mittwoch steigt das Thermometer möglicherweise nicht über 14 Grad. Dienstag kann es wieder Regen geben, es wird windiger. Auch der Mittwoch präsentiert sich wohl von seiner eher ungemütlichen Seite. 

Alles zum Thema Deutscher Wetterdienst

Besonders nachts kühlt es auch in Köln ab. In den Nächten von Dienstag auf Mittwoch und von Mittwoch auf Donnerstag wird es äußerst frisch. In Köln nähern sich die Temperaturen mit 2 bis 3 Grad dem Gefrierpunkt. Im Bergischen kann es vereinzelt Bodenfrost geben, in der Eifel sogar Luftfrost, wie eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ sagt.

Die Eisheiligen machen sich also im Vergleich zum Kalender etwas verspätet bemerkbar. Es sei sowieso schwierig, das Wetterphänomen genau auf diese kalendarisch bestimmten Tage festzulegen, so die DWD-Meteorologin. 

Ab Donnerstag gehen die Temperaturen dann wieder rauf, am Freitag kann es bis zu 20 Grad warm werden. Tröstlich für alle Wettergeplagten: Das nächste Wochenende dürfte dann wieder schön werden, soweit man dies jetzt schon sagen kann.

Rundschau abonnieren