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Das Leben ist eine BaustelleDie ganze Schule als Bühne

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Da ist Musik drin: Mit viel Schwung agieren die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums bei der Revue „Das Leben ist eine Baustelle“ –eine Baustelle wie die Schule, die weiterhin von dem Umweltgift PCB befreit wird. (Bild: Heyltjes)

Da ist Musik drin: Mit viel Schwung agieren die Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums bei der Revue „Das Leben ist eine Baustelle“ –eine Baustelle wie die Schule, die weiterhin von dem Umweltgift PCB befreit wird. (Bild: Heyltjes)

BERGISCH GLADBACH – „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“, beschreibt eine Redewendung die Selbstironie. So wollen auch die Schüler und Lehrer des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums beweisen, dass sie ihren Sinn für Humor trotz alledem noch nicht verloren haben.

Am 30. Juni, beginnt um 19 Uhr die Revue „Das Leben ist eine Baustelle“. Sie thematisiert nicht nur die Sanierung des Schulgebäudes, das seit Sommer 2008 von PCB befreit wird, sondern zeigt quer durch die Fachschaften, wozu die Schüler fähig sind. Hier vermengen sich Literatur, Musik und auch der Sport.

Auf allen Ebenen und Etagen treten die Mädchen und Jungen auf. Bereits am Eingang empfangen tanzende Schülerinnen die Besucher. Sie erinnern den Betrachter an die Tücken eines Umzugs, denn sie tanzen mit Kartons. Weiter geht es mit einem Hürdenlauf, der das Leben symbolisieren soll. Die Einzelbaustellen fügen sich nach und nach zu einem Gesamtwerk zusammen. Den Lauf hat Sportlehrerin Kerstin Osenberg initiiert: „Es ist toll, dass Fachschaften und Kurse gemeinsam etwas auf die Beine stellen können.“ Während der ersten Umbauphase kamen den Betroffenen auf die Idee, ihre Erfahrungen in der Revue zu verarbeiten. Sie haben die eigene Situation zum Thema gemacht.

Der Chor singt im Treppenhaus

Jetzt singt der Mittelstufenchor im Treppenhaus, im Musiktrakt dreht sich alles um die Finanzwelt und den Konsum, im Fahrradkeller hält der Literaturkurs Lesungen: „Wir haben keine eigene Aula, also haben wir unsere Räumlichkeiten umfunktioniert“, sagt Elisabeth Schenke, die sich die Verantwortung mit Britta Averkamp-Peters teilt.

Über 250 Schüler haben verschiedene Auftritte einstudiert. Die Schulband gibt eine Kostprobe ihres Könnens. Auf der kleinen Bühne im Atrium finden sich erneut Umzugskartons, aus denen drei Köpfe emporschnellen. Sie singen „Ba-di-bi-di-bi“, passend dazu erschallt zwischendurch das bekannte „Ma-na-ma-na“.

Die zweite Vorstellung beginnt am Donnerstag, 1. Juli, zum 19 Uhr. Die Besucher, die in vier Gruppen durch die Schule geführt werden, zahlen zwischen 2,00 und 2,50 Euro.

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