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Gastrotipp Vom Golfplatz bis zum Weingarten – Sechs Biergärten in Rhein-Sieg und Bonn

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Gutbürgerliche und österreichische Küche ist die Spezialität von Gastgeber Otto Stangl im „Fässchen“ in Meckenheim.

Bonn/ Rhein-Sieg-Kreis – Michael Sachse besucht auf der letzten Etappe seiner Tour durch die Biergärten und Terrassen der Region sechs weitere Orte in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.

Komedo

Anfang März hat Marcus Kurth die Gastronomie auf der Golfanlage des Breniger Römerhofs übernommen. Wenn der Gastgeber über die Sonnenuntergänge spricht, die sich von der Terrasse des Restaurants „Komedo“ beobachten lassen, gerät er geradezu ins Schwärmen. Wer sich diese Kulisse nicht entgehen lassen möchte, richtet den Blick über das Grün bis an den Waldrand. Die Küche hat sich darauf spezialisiert, mehrere Lebensmittel selbst zu produzieren. Chefkoch Mario Glaser stellt nicht nur die Wurst her, sondern hat inzwischen auch die Eisproduktion angekurbelt. Sorten wie Waldfrucht-Lakritz, Banane-Curry, Blaubeer-Balsamico-Chipotle oder „Black Sabbath“, das auf geräucherter Schwarzer Johannisbeere mit Whiskey basiert, lassen aufhorchen.

Die aktuelle Karte wartet mit Gerichten wie Steinbeißer-Chorizo-Spieß mit Rauchpaprikasauce auf Rucola-Tomaten-Nudeln (18,50 Euro) oder Tranchen vom Salzwiesenlammlachs mit Zwiebelkonfit, Rosmarinkartoffeln und karamellisiertem Spitzkohl (26 Euro) auf. Zu den sommerlichen Vorspeisen zählen Gazpacho (7 Euro) und Streifen vom hausgebeizten Lachs auf Salat (13,50 Euro). Vom Fass gibt es Gaffel Kölsch, Warsteiner Pils und Hofbräu Weizen. Der Hausaperitif basiert auf Gin, Tonic und Holunderblütensirup und heißt „Gremlin“. Deutsche Rebsäfte wie Spätburgunder von der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr oder Chardonnay vom Weingut Rappenhof in Rheinhessen dominieren die Weinkarte.

Weitere Informationen: Restaurant „Komedo“, Römerhof 1, 53332 Bornheim-Brenig, Telefon (0 22 22) 8 27 99 53, dienstags bis donnerstags 12 bis 21 Uhr, freitags bis sonntags 12 bis 22 Uhr.
komedo.net

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Eiskalte Erfrischungen bietet Marcus Kurth, neuer Hausherr im Restaurant „Komedo“, am Breniger Golfplatz an.

Harmonie

Endenich hat alles zu bieten, was ein lebendiger Stadtteil benötigt: Kino, Theater, Kleinkunstbühne und auch mehrere attraktive Restaurants. Da darf ein großer Biergarten natürlich nicht fehlen. Bei etwa 180 Sitzgelegenheiten ist die Chance groß, im Hinterhof der „Harmonie“ einen freien Platz zu ergattern. Gezapft werden Krombacher Pils, Peters Kölsch, Starnberger Weisse und Andechser Hell. Aktuell fließt nicht nur Bier, sondern auch Cider aus den Fässern.

Auch das Weinsortiment kann sich sehen lassen. Zur Auswahl stehen acht Weißweine, ein Rosé und sechs Rotweine im offenen Ausschank. Neben saisonalen Gerichten von einer separaten Wochenkarte richtet sich das kulinarische Augenmerk vornehmlich auf Speisen mediterraner Herkunft. Eine Pizza Margherita kostet ebenso 8,90 Euro wie Spaghetti Bolognese. Der Salat „Rivoli“ mit warmem Ziegenkäse, gebratenen Champignons in Balsamico-Sauce auf Rucola-Feldsalat und karamellisierten Walnüssen wird für 13,80 Euro aufgetischt. Auch auf Schnitzel und Burger muss niemand verzichten.

Weitere Informationen: „Harmonie“, Frongasse 28–30, 53121 Endenich, Telefon (02 28) 61 40 42, montags bis samstags ab 17 Uhr und sonntags ab 16 Uhr.
harmonie-bonn.de

Antoki

Das vietnamesische Restaurant „Antoki“ ist eines der beliebtesten Neuzugänge der hiesigen Gastro-Szene. Viele Jahre wurde das Lokal am Rande des Kottenforstes unter dem Namen „Zur Tränke“ betrieben. Besitzer Hong-Son Dang und sein Team haben den Garten mit viel Aufwand gestaltet und dabei reichlich Holz und Bambus eingesetzt. Die Beete rund um die Holztische und Stühle sind nicht nur hübsch bepflanzt, dort erntet die Küchencrew auch viele Kräuter, die später in der Küche verwendet werden. Besonders beeindruckend erscheint die Szenerie nach Einbruch der Dunkelheit, wenn Gelände und Lokal von zahlreichen Lampen ausgeleuchtet werden.

In diesem Ambiente schmecken Spezialitäten aus der vietnamesischen Küche: zum Beispiel Papaya „Pok Pok“, ein Salat aus grüner Papaya mit Garnelen, vietnamesischen Kräutern und Erdnüssen (8,90 Euro) als Vorspeise, „Bunbo Nambo“, ein Reisnudel-Salat mit gebratenem Rindfleisch, Erdnüssen, Kräutern, Zitronengras und Limettensauce (14,90 Euro) als Hauptgang und Mochi Eis (5,90 Euro) zum Dessert. Erfrischend sind vor allem die hausgemachten Getränke von Mango Lassi bis hin zum „Antoki Drink“ aus Grüntee, frischer Limette, Holundersirup und Eiswürfeln.

Weitere Informationen: Antoki, Wesselheideweg 101, 53123 Bonn-Medinghoven, Telefon (0228) 42 22 50 65, dienstags bis freitags 12 bis 15 Uhr und 17 bis 22.30 Uhr, samstags und sonntags 12 bis 22.30 Uhr.
antokibonn.de

Klosterstuben

Im April hat Familie Simic die „Klosterstuben“ in Heimerzheim wiedereröffnet. Die Flut hatte das Restaurant im Juli des vergangenen Jahres heftig getroffen. Nedjelko und Ljupko Simic verfügen über 100 Plätze im Biergarten. Für Schatten sorgen große Platanen. Die Fassbiere heißen Bitburger Pils, Reissdorf Kölsch und Paulaner Weizenbier. Die ausgeschenkten Weine kommen aus Deutschland, Frankreich und der kroatischen Heimat der Gastgeber. Wochentags bieten die Simics zwei wechselnde Mittagsgerichte inklusive Tagessuppe und Dessert für 11 bis 12 Euro.

Die Standardkarte offeriert vornehmlich Speisen aus der kroatischen Küche. Aktuell ergänzen Pfifferlinge das kulinarische Sortiment. Serviert werden zum Beispiel Bandnudeln mit Pfifferlingen in Schnittlauchrahm und Salat (18,90 Euro) oder Putengeschnetzeltes mit Pfifferlingen, Butterreis und Salat (20,90 Euro).

Weitere Informationen: Klosterstuben, Kölner Straße 27, 53913 Swisttal-Heimerzheim, Telefon (0 22 54) 83 07 89, täglich 11.30 bis 14 Uhr und ab 17 Uhr.

Zum Fässchen

In Meckenheim sorgen Andrea und Otto Stangl in ihrem Restaurant „Zum Fässchen“ für sommerliche Genüsse. Den Biergarten nutzt das Ehepaar aktuell zwar exklusiv für geschlossene Gesellschaften, dafür aber wurde die Kapazität auf der Terrasse vor dem Eingang auf rund 80 Sitzplätze erhöht. Der Speiseplan setzt sowohl auf gutbürgerliche als auch auf österreichische Spezialitäten aus der Heimat des Gastgebers. Dazu zählen neben Wiener Schnitzel vom Kalb mit Petersilienkartoffeln und Salat (23,50 Euro) steirische Schweinshaxe mit Semmelknödel und Krautsalat (16,50 Euro) sowie Flammkuchen mit Tiroler Bauernspeck (19,50 Euro).

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Wie in vielen Gaststätten bereichern im Fässchen gegenwärtig Pfifferlinge die Auswahl. Serviert werden unter anderem bunter Blattsalat mit Pfifferlingen, knusprigem Speck, Butter und Brot (13,50 Euro). Frisch aus dem Fass fließen Gaffel Kölsch sowie Pils, Landbier und Alkoholfreies von Bitburger. Das Weinangebot reicht von der Ahr bis nach Österreich.

Weitere Informationen: „Zum Fässchen“, Hauptstraße 92, 53340 Meckenheim, Telefon (0 22 25) 30 12, mittwochs bis samstags ab 17 Uhr, sonntags 11.30 bis 14 Uhr und ab 17 Uhr.
zumfaesschen.eu

Gut Sülz

Mit Blick auf die angrenzenden Weinberge darf der Sommer auf Weingut Sülz noch eine Weile andauern. Farlind und Sieghild Scholz haben die traditionelle Einkehr im Frühjahr 2020 übernommen. Von April bis November spielt sich das Geschehen auf dem Oberdollendorfer Gut im Weingarten ab. Unter der Leitung von Mutter und Tochter wurden Teile des Außenbereichs terrassiert. Die Mehrzahl der 350 Gäste verweilt allerdings nach wie vor auf der Wiese.

In Oberdollendorf spielt der Wein die erste Geige. 14 offene Tropfen und 30 Flaschenweine garantieren ein überragendes Angebot. Ganz oben stehen einheimische Erzeugnisse der Siebengebirgswinzer Blöser und Pieper. Alternativ gibt es Flaschenbiere, Limonaden von Proviant sowie Aperitifs und Longdrinks. Gegessen werden Flammkuchen (ab 10,50 Euro), Caesar’s Salad (10,50 Euro) oder der Winzerteller (14,90 Euro). Am Wochenende parkt der Foodtruck von „Lieblingsburger“ im Hof und bereichert das Angebot.

Weitere Informationen: Gut Sülz, Bachstraße 157, 53639 Königswinter, Telefon (0 22 23) 7 87 87 43, mittwochs bis freitags von 16 bis 21 Uhr, samstags und sonntags von 12 bis 21 Uhr.
gut-suelz.de