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Schlechtes WetterBeim Familienfest in Bad Münstereifel blieb der große Andrang aus

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Ein Junge fährt mit dem Fahrrad über eine hölzerne Rampe, ein Mann gibt Hilfestellung.

Auch bei Regen meisterten die jungen Radfreunde alle Hindernisse, die ihnen die Rad-Rebellen aufgebaut hatten.

Der Kinderschutzbund hatte zum Familienfest „Von Tor zu Tor“ nach Bad Münstereifel  eingeladen. Die Kinder, die sich vom Regen nicht abhalten ließen, hatten viel Spaß. 

Nur sehr zögerlich näherte sich Jonas dem ersten Hindernis auf dem Parcours, den die Rad-Rebellen aus Bad Münstereifel nahe der St. Chrysanthus und Daria Kirche aufgebaut hatten. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Vereinsmitglieder meisterte er jedoch schon bald die unterschiedlichen Herausforderungen, und mit jeder Runde wuchs sein Selbstbewusstsein.

„Ich wusste erst nicht, ob ich die Wippe schaffe, ohne hinzufallen, weil ja auch alles nass ist. Aber jetzt macht es richtig Spaß“, freute sich der Zehnjährige, bevor er wieder mit vollem Körpereinsatz in die Pedale trat. Erneut waren am Sonntag zahlreiche Ortsvereine der Einladung des Kinderschutzbundes gefolgt, um das Familienfest „Von Tor zu Tor“ mit Leben zu füllen. Leider sollte dabei die von Jonas angesprochene Nässe die Bemühungen der Verantwortlichen deutlich erschweren.

Basketball ist nach den Erfolgen der Nationalmannschaft wieder deutlich mehr in den Köpfen der Kinder – und das spüren wir auch hier in der Eifel.
Sebastian Fuchs

„Bei Regen ist es nicht so voll und schön wie bei Sonnenschein, aber die Kinder können sich trotzdem über ein buntes und für sie völlig kostenfreies Angebot freuen“, erklärte Anna Bruchhagen, Vorsitzende des Ortsverbands des Kinderschutzbundes. „Dank der beteiligten Vereine können die Kinder zum Beispiel in Sportarten hineinschnuppern oder die Fahrzeuge der Feuerwehr bestaunen“, fügte ihre Stellvertreterin Katharina Regh zu.

Drei Mädchen  und ein Mann jonglieren mit Tellern.

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Erlebnis-Akademie entwickelte der Nachwuchs eine eigene kleine Zirkus-Show. Dazu gehörte natürlich auch das Jonglieren mit Tellern.

Kathrin Henk sitzt lesend in einem Sessel vor dem Schaufenster der Buchhandlung.

Kathrin Henk von der Leserei hielt die kleinen Besucher mit spannenden Geschichten bei Laune.

Zwei Kinder malen an einem Tisch.

Das Malen und Basteln darf bei einem Familienfest nicht fehlen.

Während die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung „die Leserei“ den Nachwuchs mit spannenden Geschichten bei Laune hielten und der Imkerverein die Welt der Bienen präsentierte, lockten andere Teilnehmer des Familienfestes mit sportlichen Aktivitäten. „Basketball ist nach den Erfolgen der Nationalmannschaft wieder deutlich mehr in den Köpfen der Kinder – und das spüren wir auch hier in der Eifel“, freute sich Sebastian Fuchs von den Bad Münstereifeler Erftbaskets. „Tage wie heute nutzen wir darum auch sehr gerne, um zu zeigen, dass wir da sind, und was wir den Kindern, aber auch allen anderen Altersklassen bieten.“

Viele malten ein Kunstwerk für die Elternen

 Den Erftbasket- Minis könne man sich bereits im Alter von sechs Jahren anschließen, und ab der U10-Liga sei der Verein in allen Spielklassen mit einer eigenen Mannschaft vertreten. „Leider ist die Beteiligung bei dem Wetter heute sehr zurückhaltend. Wer sich davon nicht stören lässt, hat aber trotzdem Spaß, ein paar Körbe zu werfen“, so Fuchs. Kinder, die ihren Eltern ihr an den Malstationen entstandenes Kunstwerk präsentierten, fanden sich während des Familienfestes viele. Der erhoffte Andrang blieb aufgrund der Witterung jedoch aus.

Einige Angebote, so etwa die improvisierten Tennisplätze, wurden schon am frühen Nachmittag wieder abgebaut. Das Bungee-Trampolin blieb die meiste Zeit völlig verwaist. Den Mitgliedern der Erlebnisakademie gelang es hingegen, den Nachwuchs mit ihrer mobilen Mitmach-Manege zu verzaubern. Fantasievolle Ballontiere und erste Versuche, Jonglierteller auf einem Stab zu balancieren, ließen das Regenwetter schnell in den Hintergrund rücken und hellten auch die Stimmung der Veranstalter ein wenig auf.

„Allein vom Kinderschutzbund sind seit dem Aufbau immer mindestens 20 Personen im Einsatz. Und auch die vielen Vereine und Ehrenamtler sorgen mit einem bunten Programm für Abwechslung“, betonte Anna Bruchhagen: „Das Wetter können wir leider nicht beeinflussen, aber solange die Kinder gute Laune und Freude haben und das Miteinander genießen, sind auch wir zufrieden.“