Alexander Hardt aus Mechernich war siegreich in der Porsche-Cup2-Klasse. Carrie Schreiner aus Euskirchen fährt in einem Lauf aufs Treppchen.
NLS8/NLS9Doppelter Klassensieg beschert Tobias Müller aus Euskirchen die Meisterschaft

So sehen Sieger aus: Tobias Müller (l.) gewann die Gesamtwertung der Klasse SP9 Pro AM.
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Das Doppelwochenende der Nürburgring Langstrecken-Serie hat den Fahrern aus dem Kreis Euskirchen mehrere Podestplätze beschert. Besonders erfolgreich waren Tobias Müller aus Euskirchen und Alexander Hardt aus Mechernich.
Müller trat im Porsche 911 GT3 R Evo von 48 Losch Motorsport by Black Falcon mit Patrick Assenheimer und Dylan Pereira an. Am Samstag fuhr das Trio auf Gesamtrang sechs und sicherte sich den Sieg in der SP9-Pro-AM-Klasse.
Turbulent verlief der Sonntag. Im Zeittraining fehlten Müller 0,02 Sekunden auf die Poleposition. Im Rennen beschädigte er sich nach einer unübersichtlichen Situation in einer Code-60-Zone zunächst eine Felge und kassierte später eine Durchfahrtsstrafe. Bei einsetzendem Regen folgte die nächste Schrecksekunde: Müller drehte sich auf einem schnellen und engen Streckenabschnitt, verhinderte aber einen Einschlag. „Ich stand erst rückwärts und dann quer zur Fahrbahn und dachte nur: ganz schlecht“, schilderte der Fahrer die Situation. „Da oben ist es extrem eng. Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich den Einschlag verhindert habe.“ Das Team kämpfte sich noch auf den dritten Gesamtrang und erneut zum Klassensieg und machte im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die GT3-Kategorie den Gewinn der Klassenmeisterschaft perfekt.
Kollision nach Funkproblemen: Der Sonntag lief für Frank Stippler besser
Auch Alexander Hardt konnte mit seinem Wochenende zufrieden sein. Mit Benjamin Hites und Benjamin Koslowski gewann der Mechernicher am Samstag im Porsche 911 GT3 Cup die stark besetzte Cup2-Klasse und belegte Gesamtrang 13. Am Sonntag folgten Klassenrang zwei und Platz zwölf insgesamt.

Fuhr in einem Rennen aufs Klassentreppchen: Carrie Schreiner.
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Weniger glücklich hatte das Wochenende für Frank Stippler begonnen. Der Bad Münstereifeler schied am Samstag nach einer Kollision im Ford Mustang GT3 von Haupt Racing Team aus. Laut Stippler hatte es zuvor Probleme bei der Funk-Kommunikation gegeben. „Mir wurde Gelb angezeigt, aber keine Geschwindigkeitsbegrenzung, und plötzlich war vor mir praktisch Stillstand“, begründete er die folgende Kollision. Am Sonntag lief es deutlich besser. Mit Vincent Kolb brachte Stippler den Mustang auf Gesamtrang sechs und Platz drei in der Klasse SP9-Pro ins Ziel. Im Regen stand die Entwicklungsarbeit mit den Yokohama-Reifen im Mittelpunkt. „Die Qualifying-Ergebnisse waren ordentlich, aber insgesamt ist dieses Jahr irgendwie der Wurm drin. Wir bleiben am Ball“, sagte Stippler.
Renazzo Motorsport startete sonntags nicht mehr
Zweimal ins Ziel kam Moritz Wiskirchen. Der Euskirchener wurde im Porsche Cayman GT4 am Samstag Vierter und am Sonntag Sechster der Cup3-Klasse. Henry Lindloff aus Bad Münstereifel belegte in derselben Klasse die Ränge fünf und zehn.
Für Carrie Schreiner aus Euskirchen und den Zülpicher Alexander Kroker endete der Samstag vorzeitig. Ihr Audi R8 LMS GT3 wurde nach 23 Runden als Ausfall gewertet. Am Sonntag erreichte Schreiner ohne Kroker Rang drei in der Klasse AT1.
Renazzo Motorsport aus Obergartzem erlebte einen schwierigen Samstag. Nana Sak, Thomas Kiefer und Dieter Schmidtmann mussten ihren Lamborghini Huracán GT3 nach elf Runden aufgrund eines Unfalls abstellen. Das Auto war am Sonntag nicht mehr am Start.
