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Baubeginn4500 Haushalte in der Euskirchener Südstadt erhalten Glasfaseranschluss

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Zu sehen ist eine Frau und sieben Männer vor einem Sandhaufen. Die Frau und zwei Männer halten eine Spaten mit Sand in die Höhe.

Nach den abgeschlossenen Projekten in Euskirchen Mitte und West wurde nun  in der Südstadt der symbolische Spatenstich für den Glasfaserausbau der Telekom gesetzt.

Nach der Euskirchener Innenstadt und der Weststadt treibt die Telekom jetzt auch den Glasfaserausbau in der Südstadt voran.

Das Internet ist aus dem alltäglichen Leben längst nicht mehr wegzudenken. Schon kurz nach dem Aufstehen hilft ein Blick auf die Handy-App dabei, passende Kleidung für die vorhergesagte Witterung auszuwählen, und auf dem Weg zur Arbeit kann man dank des installierten Navigationssystems Staus umgehen. Vom Online-Einkauf neuer Kleidung bis zur Fortsetzung der Lieblingsserie bei einem der bekannten Streaming-Dienste oder einem kurzen Blick auf das für den Feierabend ausgewählte Kochrezept bleibt das weltumspannende Netzwerk von morgens bis abends steter Begleiter.

Um in Zukunft den zunehmenden Datenaustausch gewährleisten zu können, treibt die Telekom auch in Euskirchen den Glasfaserausbau weiter voran. Nach der Euskirchener Innenstadt und der Weststadt setzten die Mitarbeiter am Mittwoch mit Bürgermeister Sacha Reichelt und Vertretern der zuständigen Baufirma Lanzerath den symbolischen Spatenstich, um in der Südstadt zusätzlichen 4500 Haushalten und Unternehmen Zugang zu den deutlich höheren Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde zu bieten.

Die Baumaßnahmen in Euskirchen sollen rund zwei Jahre dauern

„Der Ausbau ist ein weiterer Baustein der Digitalisierung, mit dem wir unser Versprechen an unsere Kunden einhalten möchten“, betonte Frank Pischke, Regionalmanager der Telekom. „Die Zusammenarbeit mit der Kommune und der Firma Lanzerath hat schon bei den vorangegangenen Projekten großartig funktioniert, und dies möchten wir nun auch in der Südstadt fortsetzen.“

Zu sehen sind ein kleines Glasfaserkabel und ein dickes aus Kupfer, die ein Mann in seinen Händen hält.

Trotz des vergleichsweise winzigen Durchmessers sind die Glasfaserkabel (r.) ihren kupfernen Vorgängern leistungstechnisch hoch überlegen.

Rund zwei Jahre sollen die in mehrere Abschnitte unterteilten Baumaßnahmen dauern, bis alle Haushalte mit neuen Leitungen versorgt sind. „Solange die Bagger stehen, kann jeder einen Tarif bei der Telekom abschließen und bekommt die Leitung kostenlos direkt bis ins Haus verlegt“, erklärte der technische Leiter für den Breitbandausbau im Kreis Euskirchen, Gerd Wolter. Auch andere Wettbewerber seien an der Nutzung der neuen Glasfaseranbindung beteiligt. „Jetzt ist also ein perfekter Zeitpunkt, sich einen Anschluss zu sichern und die aktuellen Baumaßnahmen auszunutzen.“

Auch das Stromnetz und Teile der Wasserleitungen werden erneuert

Die Dauer der Bauarbeiten sei zudem durch die Tatsache zu erklären, dass neben den Glasfaserkabeln in Zusammenarbeit mit der e-regio auch das Stromnetz sowie Teile der Wasserleitungen erneuert werden sollen. „Viele Leitungen sind einfach in die Jahre gekommen, und wenn die Straßen einmal offen liegen, wollen wir direkt alles in einem Aufwasch erledigen“, so Wolter. „Da insbesondere die Wasserleitungen frostsicher deutlich tiefer verlegt werden, dauert das Ganze auch entsprechend länger.“

Volle zwei Jahre werden die meisten Anwohner dennoch nicht auf ihr schnelles Internet warten müssen, da der Zugang nach Abschluss eines Bauabschnittes für die jeweiligen Haushalte bereits zur Verfügung stehen soll.

Insgesamt rund 38 Kilometer Glasfaserkabel sowie weitere 19 Kilometer Stromkabel sollen in dieser Zeit in der Südstadt verlegt werden. „Damit das mit den Hologrammen, die später mal für uns zur Arbeit gehen sollen, auch funktioniert“, scherzte Bürgermeister Sacha Reichelt während des symbolischen Spatenstichs.

Mit dem ohne Förderungen komplett eigenwirtschaftlich finanzierten Projekt habe sich die Telekom in der Vergangenheit bereits sehr für die Region eingesetzt. „An Glasfaser kommt man heute einfach nicht mehr vorbei, ob beruflich oder privat. Es eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich des Home-Office und bietet Euskirchen einen Standortvorteil für Familien, Firmen und auch den Tourismus.“