Die Kreisvereinigung der Lebenshilfe erfüllte Eltern den Wunsch, eine Ferienfreizeit zu veranstalten. Die Rotarier spenden dafür 5000 Euro.
LebenshilfeRotary-Club Euskirchen spendet für Ferienfreizeit für Kinder mit Behinderung

Kinder und Betreuungsteam freuten sich über die Spende, die der Rotary-Club Euskirchen der Lebenshilfe-Kreisvereinigung übergab.
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Der Rotary-Club Euskirchen unterstützt die Kreisvereinigung der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung bei der Finanzierung ihrer dreiwöchigen Sommerferienbetreuung.
Der Präsident des Clubs, Dr. Ludwig Veltmann, und der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Norbert Golz, überreichten jetzt in der Turnhalle der Max-Ernst-Schule in Euskirchen einen symbolischen Spendenscheck über 5000 Euro an den Geschäftsführer der Lebenshilfe, Christian Meyer, und an Claudia Rapp-Ludwig, Leiterin des Bereichs Offene Hilfen. Das Geld stammt aus dem Erlös des Adventskalenderverkaufs der Rotarier.
Die Lebenshilfe betreut drei Wochen lang Kinder und Jugendliche mit Behinderung
Eltern von Kindern mit Behinderung hätten bei der Kreisvereinigung den Wunsch nach einer Ferienbetreuung geäußert, da der bisherige Veranstalter sein Angebot eingestellt habe, heißt es in einem Bericht der Rotarier. Nun betreuen in der ersten Hälfte der Ferien 20 Übungsleiterinnen und Übungsleiter pro Woche jeweils 15 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 15 Jahren.
Die Max-Ernst-Schule biete dafür mit Turnhalle, Fußballfeld und weiteren Sport- und Freizeitanlagen hervorragende Möglichkeiten, wird Ariane Klasen vom Betreuungsteam zitiert. Zweimal pro Woche unternehme die Gruppe Ausflüge in Parks und Freizeitparks.
„Viele Kinder und Jugendliche haben einen Betreuungsbedarf von 1:1. Dies kann durch die Pflegekasse nicht vollständig gegenfinanziert werden“, erläuterte Lebenshilfe-Geschäftsführer Meyer. Gerade der Freizeitbereich sei unterfinanziert.
Für die Ferienbetreuung blieb aus diesem Grund eine Lücke von etwa 18.000 Euro, die nach Angaben der Kreisvereinigung aber durch Spenden und das Engagement ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen geschlossen werden konnte.
