Im Raum Mechernich war ein Bauzug umgekippt. Für Fahrten aus Richtung Köln ist noch bis Mittwoch der Bahnhof Euskirchen Endstation.
EifelbahnstreckeNach Unfall: Züge zwischen Euskirchen und Kall fallen noch aus

Ein Bauzug wie auf diesem Archivbild, der Bahnschotter zu einer Gleisbaustelle transportieren sollte, ist am Wochenende umgekippt. Dies führte zu Verzögerungen und Zugausfällen.
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Noch bis Ende März müssen sich Bahnkunden auf der Eifelstrecke auf Einschränkungen im Zugverkehr einstellen: Weil noch Arbeiten zur Elektrifizierung ausgeführt werden, fahren erst ab Anfang April wieder reguläre Züge zwischen Kall und dem rheinland-pfälzischen Gerolstein.
Aktuell gibt es aber auch noch zusätzliche Probleme: Weil es bei regulär geplanten Gleisarbeiten im Bereich Mechernich am Wochenende zu einem Unfall kam, pausiert seit Montag auch der Zugverkehr auf dem Streckenabschnitt zwischen Euskirchen und Kall.
Das ist kommunikativ leider sehr unglücklich gelaufen.
Nach Angaben der Bahn sollen die Züge jedoch wieder ab Mittwochabend zwischen Euskirchen und Kall verkehren. „Das ist kommunikativ leider sehr unglücklich gelaufen“, versucht sich Bahnsprecher Dirk Pohlmann an einer Entschuldigung für die Kunden, die mitunter erst bei einem Blick in die Bahn-App von der länger andauernden Sperrung und dem damit verbundenen Schienenersatzverkehr erfuhren.
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Was war passiert? „Im Bereich Mechernich waren Gleisarbeiten notwendig geworden, weil der Untergrund instabil war“, hat Pohlmann von seinen Kollegen aus dem Bautrupp erfahren. Am Wochenende sollten dann die notwendigen Arbeiten ausgeführt werden.
Beim Abladen von Schotter kippte ein Bauzug um
Dabei kam es jedoch laut Bahn zu einem Zwischenfall: „Ein Bauzug, der Bahnschotter zur Baustelle transportierte, der zur Stabilisierung des Untergrunds eingebaut werden sollte, ist beim Abladen umgekippt und konnte erst im Laufe des Montags wieder auf die Gleise gesetzt werden“, schildert Pohlmann, was zu der Verzögerung der Bauarbeiten geführt hat.
Die gute Nachricht: Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon, keiner der Bauarbeiter wurde bei dem Zwischenfall verletzt, so die Bahn. „Wir gehen aktuell davon aus, dass die noch ausstehenden Arbeiten im Laufe des Mittwochs abgeschlossen werden können.“
Läuft alles nach Plan, fahren am Mittwoch wieder Züge
Wenn alles wie aktuell geplant läuft, soll der Zugverkehr gegen 17 Uhr am Mittwoch wieder auf dem derzeit gesperrten Abschnitt zwischen Euskirchen und Kall aufgenommen werden, heißt es von der Bahn. Bis dahin ist Euskirchen für Fahrgäste aus Richtung Köln wieder Endstation. Die ausfallenden Zügen werden durch Busse des Schienenersatzverkehrs ersetzt.
Auf dem Weg nach Köln müssen sich Bahnkunden aus dem Kreis Euskirchen aber zusätzlich auch noch auf der weiteren Strecke auf Einschränkungen einstellen: Für Pendler ergeben sich dadurch erhebliche Verzögerungen, denn auch zwischen Erftstadt und Köln fahren aktuell nur Busse. Dort laufen noch bis Freitagmorgen, 30. Januar, geplante Bauarbeiten.
Die Bahn empfiehlt ihren Kunden deshalb, sich vor Fahrtantritt über die gewünschte Verbindung zu informieren. Doch auch dabei hatten sich am Montag Probleme in der Online-Fahrtauskunft ergeben, weil einige Busse des Schienenersatzverkehrs dort nicht angezeigt wurden.

