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KonzertChorkonzert mit gebündelten Kräften und Stimmen in Olef

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Beim Doppelkonzert standen rund 30 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne.

Weil beiden Ensembles die Sängerinnen und Sänger fehlen, traten Kirchenchor Dreiborn und Singgemeinschaft Schleidener Tal im Olefer Pfarrheim erstmals gemeinsam vor rund 100 Zuhörern auf.

Mit vereinten Kräften singt es sich besser. Das stellten am Sonntagnachmittag der Kirchenchor Dreiborn und die Singgemeinschaft Schleidener Tal unter Beweis. Im Pfarrheim in Olef traten sie unter der Leitung des bewährten Chorleiters Wolfgang Gerhards auf und servierten dem Publikum eine bunte Mischung aus verschiedenen Stilistiken. Rund 100 Zuhörer waren gekommen, um die Darbietungen der Sängerinnen und Sänger zu hören.

Erstmals mit dem Kirchenchor Dreiborn

Nicht zum ersten Mal suchte sich die Singgemeinschaft Schleidener Tal Verstärkung für ihr mittlerweile schon traditionelles Herbstkonzert. Dass es in diesem Jahr zum ersten Mal der Kirchenchor aus Dreiborn war, mit dem gemeinsam musiziert wurde, lag nahe. Denn beide Chöre haben mit Wolfgang Gerhards den gleichen Dirigenten, der vom Klavier aus Proben und Aufführungen leitet.

Seit 55 Jahren eine feste Größe im Schleidener Tal

Seit nunmehr 55 Jahren besteht die Singgemeinschaft Schleidener Tal. Auch am Dirigentenpult herrscht Beständigkeit: Bereits seit 46 Jahren ist Wolfgang Gerhards der musikalische Kopf der in Olef beheimateten Singgemeinschaft. Gegründet wurde der Chor 1971 von Karl Jansen-Winkel, dem damaligen Leiter der Schleidener Musikschule, als Musikschulchor. 1978 übernahm Hermann-Josef Poll die Leitung von Musikschule und Chor.

Diese Zusammenarbeit war jedoch nur von kurzer Dauer. 1979 trennte sich der Chor von der Musikschule, benannte sich in Singgemeinschaft Schleidener Tal um und probte fortan im Pfarrheim in Olef. Die Leitung übernahm wenige Wochen später Wolfgang Gerhards, der diese Funktion bis heute innehat. Einige Jahre später wurde er auch zum Leiter des Kirchenchors Dreiborn.

Die Idee, gemeinsam zu singen, sei entstanden, weil beide Chöre nicht mehr genug Sänger hätten, um allein ein Programm auf die Beine zu stellen, so Roswitha Breuer, Vorsitzende der Singgemeinschaft. „Wir werden ja immer weniger“, bedauerte sie. Etwas weniger als 20 Mitglieder hätten beide Ensembles. In der gemeinsamen Formation standen jedoch nun 30 Personen auf der Bühne, die ein ausgewogenes Klangbild lieferten.

Während das Publikum Kaffee und Kuchen genoss, präsentierte der Gemeinschaftschor Stücke aus dem kirchlichen Bereich genauso wie aus Musical oder Oper. Die Moderation übernahmen Roswitha Breuer und Werner Lenzen. (sev)