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Nach 34 JahrenHülsenbuscher Pfarrer Gisbert von Spankeren geht in den Ruhestand

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Christa und Gisbert von Spankeren nehmen Abschied aus der Kirchengemeinde. Superintendent Michael Braun (l.) übernahm in Hülsenbusch die Entpflichtung.

Gummersbach – Nach 34 Jahren als Pfarrer in Hülsenbusch und Berghausen geht Pfarrer Gisbert von Spankeren in den Ruhestand. Pfarrer Christoph Gehring war zwei Monate zuvor in der evangelischen Kirche Kotthausen von Superintendent Michael Braun verabschiedet worden. Nach der Fusion der Gemeinden Hülsenbusch und Kotthausen wird die neue Kirchengemeinde Hülsenbusch-Kotthausen künftig nur noch eine Pfarrstelle haben.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung von Gisbert von Spankeren konnte coronabedingt nur mit wenigen Gästen gefeiert werden. Doch sobald es wieder möglich sei, möchten von Spankeren und Pfarrer Christoph Gehring ihren Abschied mit ihrer Nachfolgerin Pfarrerin Alexandra Pook feiern – eventuell mit dem noch ausstehenden Fusionsfest der Gemeinden.

Von Spankeren initiierte die Notfallseelsorge im Oberbergischen Kreis

Am 28. Mai 1987 begann Pfarrer Gisbert von Spankeren seinen Dienst in Hülsenbusch. Es sei ihm immer ein Anliegen gewesen, „die frohe Botschaft Jesu Christi in ihrer gesellschaftlichen Relevanz für uns heute zu verkünden und mit der Gemeinde fröhliche Gottesdienste in neuer Form und mit neuen Liedern zu feiern und das auch gerne zu verschiedenen Anlässen in der freien Natur“, sagt von Spankeren. Seine Tätigkeit als Pfarrer habe er immer sehr gerne wahr genommen und ohne seine Frau Christa hätte er all diese Aufgaben nicht bewältigen können. „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die mir gegeben wurden, mich und viele Dinge auszuprobieren. Es war eine gute und erfüllte Zeit mit vielen Herausforderungen“, sagte von Spankeren.

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Ein Herzensanliegen war dem 64-Jährigen die ökumenische Partnerschaftsarbeit mit dem Kirchenkreis Teschen in Polen, besonders hinsichtlich der Aussöhnung von Deutschen und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg. Zudem war von Spankeren im Aufsichtsrat des evangelischen Altenheims in Gummersbach, im Diakonieausschuss des Kirchenkreises An der Agger und der Urlaubsseelsorge tätig.

Nach dem Tod drei kleiner Kinder in Folge eines Hausbrandes in Berghausen 1993 initiierte der gebürtige Düsseldorfer die Notfallseelsorge im Oberbergischen Kreis. „Ich dachte darüber nach, wie man den Eltern und auch Einsatzkräften beistehen könnte“, erinnert sich von Spankeren. Nach intensiver Zusatzausbildung leitete er die Notfallseelsorge mehrere Jahre. Konkrete Pläne für den Ruhestand hat der Vater vier erwachsener Kinder noch keine. „Ich werde mich jetzt erst einmal ganz der Familie widmen“, freut sich von Spankeren. (bs)