Die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzen: Der Oberbergische Kreis hält Tipps für die Badesaison bereit.
Tipps vom KreisBesser ohne Alkohol an Oberbergs Badeseen

Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung und die Reaktionsfähigkeit – auch beim Schwimmen.
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Sommer, Sonne, Wasser: Die regionalen Talsperren und Gewässer bieten vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Freizeitsport. Damit der Badeausflug nicht getrübt wird, hält der Oberbergische Kreis wichtige Tipps bereit. Besonders wichtig: Es sollte ausschließlich an offiziellen Badestellen geschwommen werden. Diese gibt es an der Agger-, Bever-, Brucher- und Lingesetalsperre. „Badeverbote und Absperrungen müssen unbedingt beachtet werden“, teilt dazu der OBK mit.
Birgit Hähn, Dezernentin für Sicherheit und Ordnung bei der Kreisverwaltung, ist überzeugt: „Sicherheit am Wasser ist eine gemeinsame Aufgabe. Wer die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, Rücksicht nimmt und einfache Sicherheitsregeln beachtet, kann dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und im Notfall richtig zu handeln.“
Bei Blitz und Donner raus aus dem Wasser
Dabei gilt es vor allem, nicht alkoholisiert schwimmen zu gehen. Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung und die Reaktionsfähigkeit. Das Risiko, die eigenen Fähigkeiten zu überschätzen, steigt. Ein weiterer Tipp: Langsam ins Wasser gehen: Der Körper sollte sich an die Wassertemperatur gewöhnen. Vor dem Schwimmen empfiehlt es sich, sich abzukühlen. Wer die eigenen Fähigkeiten realistisch einschätzt, ist sicher. Auch geübte Schwimmerinnen und Schwimmer können in offenen Gewässern an ihre Grenzen kommen. Entfernungen und Rückwege werden leicht unterschätzt.
Bei Gewitter sollten Schwimmerinnen und Schwimmer sofort das Wasser verlassen, denn Baden bei Gewitter ist lebensgefährlich. Kinder im und am Wasser sind immer im Blick zu behalten. „Schwimmhilfen wie Luftmatratzen oder aufblasbare Tiere ersetzen keine Aufsicht“, hebt der OBK hervor. Selbstverständlich sollte es auch sein, Rücksicht zu nehmen. Drängeln, Schubsen und gegenseitiges Untertauchen können gefährliche Situationen verursachen. Wer mit einem Wasserfahrzeug oder Sportgerät unterwegs ist, sollte sich vorab über die örtlichen Regeln und Bedingungen informieren.
Beim Rettungsversuch nicht selbst in Gefahr bringen
Wenn trotzdem eine Person im Wasser in Not gerät, sollte sofort der Notruf 112 gewählt werden. Dabei ist es wichtig, den Notfallort möglichst genau zu beschreiben. Gleichzeitig gilt: Niemand sollte sich bei einem Rettungsversuch selbst in Gefahr bringen. Wenn möglich, sollten vom Ufer aus Rettungsmittel oder schwimmende Gegenstände zu Hilfe genommen werden. Ein Sprung ins Wasser zu einer panischen oder erschöpften Person kann auch für Helfende lebensgefährlich werden.
„Mein Dank gilt allen, die an den Badestellen für Sicherheit sorgen. Dazu gehört die DLRG, die sich für die Wasserrettung und die Sicherheit der Menschen engagiert„, sagt Birgit Hähn. Die DLRG ist mit ihren ehrenamtlichen Kräften an den oberbergischen Talsperren aktiv. Mit 13 Ortsgruppen engagiert sie sich außerdem in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung.
