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SommerfrischeBaden erfolgt in Oberbergs Talsperren auf eigene Gefahr

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Eine Ansicht der Bevertalsperre.

Ein beliebtes Ausflugsziel zur Abkühlung ist die Bevertalsperre. Auch dort wird nur an den ausgewiesenen Badestellen die Wasserqualität überprüft.

Der Wupperverband und der Aggerverband empfehlen an den Talsperren in Oberberg die Nutzung der ausgewiesenen Badestellen.

Mit der Hitze steigen die Besucherzahlen an den Talsperren im Kreis. Die Wasserqualität an allen ausgewiesenen Badestellen ist sehr gut, versichern Wupper- und Aggerverband. Doch wer die Anlaufstellen zur sommerlichen Abkühlung nutzt, der sollte einige Regeln beachten.

Dazu gehört, dass eben nur an den ausgewiesenen Stellen das Baden erlaubt ist. Nur dort wird die Wasserqualität kontrolliert, an anderen Stellen kann die Konzentration von krankheitserregenden Kolibakterien oder Blaualgen gesundheitsschädlich sein. Offizielle Badestellen an den Talsperren des Wupperverbandes gibt es mehrere. „Sie befinden sich an der Bever-, Wupper-, Brucher- und Lingesetalsperre“, teilt Pressesprecherin Susanne Fischer mit.

Doch auch sonst gilt: Das Baden erfolgt auf eigene Gefahr. Sollte ein mit Bojen gekennzeichneter Bereich vorhanden sein, sollten sich die Schwimmerinnen und Schwimmer nur dort tummeln. Der Wupperverband empfiehlt überdies, die eigenen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen und bei großer Hitze den eigenen Kreislauf nicht zu überlasten. Und das Springen von Staumauern, Staudämmen und Brücken ist lebensgefährlich, „da der Wasserstand in den Talsperren schwankt und sich zum Beispiel Steine auf dem Grund befinden können“.

Ein weiterer Appell an die Badegäste im Sinne des Natur- und Gewässerschutzes lautet: Bitte den eigenen Müll wieder einpacken und entsorgen. „Die Badestelle sollte sauber hinterlassen werden“, erklärt Susanne Fischer. Nicht zu unterschätzen sei die Brandgefahr. „Feuer machen und Grillen ist nicht gestattet“, hebt Fischer hervor. An der Aggertalsperre gibt es ausgewiesene Grillplätze auf dem Zeltplatz und dem Campingplatz.

Dort befinden sich auch zwei der offiziellen Badestellen. Das Baden ist zudem natürlich im Strandbad Bruch erlaubt, erklärt Helge Klopsch, Fachbereichsleiter für die Talsperren des Aggerverbands. Außer an diesen Badestellen ist das Betreten des Ufers unterhalb der Randwege grundsätzlich nicht gestattet.

Vor allem an der viel frequentierten Bevertalsperre werden regelmäßige Kontrollen durchgeführt, um Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Auch in diesem Jahr gibt es ein Ordnungspartnerschaft des Oberbergischen Kreis, der Städte Wipperfürth und Hückeswagen, des Forstamts, des Wupperverband und der Anwohnervertreter.