Oberberg – Die oberbergischen Bauämter haben im Laufe des Jahres 2021 insgesamt Baugenehmigungen für 380 neue Wohngebäude erteilt. Das waren 51 (15,5 Prozent) mehr als 2020. Diese Zahlen hat jetzt Information und Technik NRW als Statistisches Landesamt veröffentlicht.
264 dieser Genehmigungen entfielen auf Einfamilienhäuser, 74 (2020: 43) auf Zweifamilienhäuser und 42 (2020: 53) auf Mehrfamilienhäuser. In diesen neuen Wohngebäuden ist Platz für insgesamt 720 (2020: 665) neue Wohnungen. 23 weitere Wohnungen entstehen in Gebäuden, die genehmigt worden sind, aber in erster Linie nicht als Wohngebäude dienen. Durch Um- oder Ausbauarbeiten entstehende Wohnungen in Oberberg beziffert das Amt für 2020 auf 185 (2020: 140). Somit ergibt sich unterm Strich die Zahl von 928 Wohnungen insgesamt, die im Vorjahr genehmigt wurden.
Genehmigungsquote errechnet
Aus diesen Zahlen hat IT NRW auch die Wohngenehmigungsquote errechnet, das ist die Anzahl der neuen Wohnungen pro 10 000 Einwohnern. Die lag 2020 im Oberbergischen Kreis bei 34,1 und entsprach damit fast genau dem nordrhein-westfälischen Jahresdurchschnitt (34,0). 2018 lag sie in Oberberg noch bei 24 – damals waren 655 neue Wohnungen genehmigt worden.
Zum Vergleich einige Baugenehmigungsquoten für 2021 aus dem Regierungsbezirk Köln (Durchschnitt; 38,3): 35,1 im Rheinisch-Bergischer Kreis. 37,4 im Rhein-Sieg-Kreis. 48,8 im Rhein-Erft-Kreis. 69,8 im Kreis Euskirchen. 70,8 im Kreis Heinsberg. Die Stadt Köln kommt auf 30,4, Bonn auf 24,2 und Leverkusen auf 13,7.
Höchste Quote in Münster
Der Blick in die anderen Himmelsrichtungen: Kreis Olpe 30,5. Märkischer Kreis 17,9. Hochsauerlandkreis 39,0. Remscheid 9,0. Wuppertal 6,2.
Die höchsten Genehmigungsquoten in NRW entdeckten die Landesstatistiker in Münster (102,1) sowie in den Kreisen Heinsberg und Euskirchen. Die niedrigsten Quoten ergaben sich für Gelsenkirchen und Wuppertal (jeweils 6,2), Remscheid (9,0) und Hagen (9,7).
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Landesweit genehmigten die Bauämter in NRW vergangenes Jahr 60 911 Wohnungen. Das waren 938 oder 1,5 Prozent weniger als im Jahr 2020. Die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit einer Wohnung verringerte sich laut IT NRW um 0,9 Prozent auf 12 874. In Zweifamilienhäusern erhöhte sich die Genehmigungszahl um 17,1 Prozent auf 4548 Wohnungen. Dagegen sank die Zahl der genehmigten Wohnungen in Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 2,4 Prozent auf 33 764.



