Im Lindlarer Freilichtmuseum wurde beim Sommerfest des Fördervereins eine wiederaufgebaute alte Kegelbahn eingeweiht. Nun kann dort jeder Besucher kegeln.
Alte KegelbahnIm Freilichtmuseum Lindlar geht's jetzt in die Vollen

Die Kegelbahn des Freilichtmuseums steht ab sofort allen Besuchern zur Verfügung.
Copyright: Siegbert Dierke
Auf der wieder aufgebauten historischen Kegelbahn im Lindlarer Freilichtmuseum (wir berichteten) ging es am Freitag „in die Vollen“. Die erste Kugel schieben durfte Hans-Joachim Linden. Seine Vorfahren hatten 1886 in Marienheide Niederwetter eine Kegelbahn als Attraktion für die Gäste der Gaststätte Lindenhof errichten lassen. Fast hätte Linden gleich alle Neune abgeräumt.
Dann folgten Sandra Badelt, die neue Museumsleiterin, und Werner Hütt, Geschäftsführer des Fördervereins des Freilichtmuseums. Ab sofort können hier die Besucher kostenlos kegeln. Der Verein hatte am Freitagabend seine 1820 Mitglieder zum Sommerfest ins Museum geladen. Rund 150 Gäste kamen, viele versuchten sich selbst auf der Kegelbahn, alle stärkten sich am leckeren Buffet, das Milad Mohamadi, der neue Pächter der Museumsgaststätte Lingenbacher Hof, zusammen mit seinem Team aufgebaut hatte.
„Diese Bahn ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie ein Freilichtmuseum funktioniert“, betonte Badelt in ihrer Ansprache. „Die Bahn soll ein Ort sein, wo Menschen Spaß haben und ein bisschen wetteifern.“ Badelt und Hütt bedankte sich bei allen, die beim Wiederaufbau der Bahn geholfen hatten: Ehrenamtlern des Fördervereins, Handwerkern, Mitarbeitern des Bauhofs und dem Land NRW, das 73.000 Euro beisteuerte.
