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Frau kommt ins KrankenhausNümbrechter Feuerwehr muss brennendes Einfamilienhaus löschen

2 min
An einem Feuerwehrfahrzeug leuchten unter dem Schriftzug „Feuerwehr“ zwei Blaulichter.

Die Nümbrechter Feuerwehr musste am Dienstagabend  zu einem Gebäudebrand ausrücken. 

Aufgund vieler Holzelemente und -verkleidungen im Untergeschoss gestaltet sich die Suche nach etwaigen Glutnestern zeitintensiv.

Zu einem Wohnhausbrand ist die Feuerwehr Nümbrecht am Dienstagabend um 18.34 Uhr in den Nachtigallenweg alarmiert worden. Vor Ort trafen die 60 Einsatzkräfte auf zwei Frauen, die in dem brennenden Einfamilienhaus mit Souterrainwohnung leben. Beide hatten das Gebäude zwar rechtzeitig verlassen können, die Bewohnerin des Untergeschosses habe jedoch eine Menge Rauchgase abbekommen, teilte Nümbrechts Wehrleiter Michael Schlösser mit. Nach einer ersten Untersuchung vor Ort wurde sie deshalb vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Wie schwer ihre Verletzungen sind, war am Abend noch offen.

Die Bewohnerin der oberen Wohnung blieb dagegen unversehrt. In ihre Wohnung kann sie jedoch vorerst nicht. Rauchgase seien durch die offene Bauweise nach oben gezogen und hätten das Gebäude weitreichend beschädigt, berichtete Schlösser weiter. 

Die Ursache des Brandes ist noch unklar. Da sich im Untergeschoss eine Sauna befindet, ist ein Zusammenhang zumindest nicht ausgeschlossen. Näheres müssen nun Brandexperten ermitteln.

Die Feuerwehr hatte das Feuer nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Bis die Löschgruppen aus Nümbrecht, Harscheid und Hömel sowie die Fachgruppe „Atemschutz“ und der Einsatzleitwagen der „IuK“-Gruppe wieder einrücken können, dauert es nach aktueller Einschätzung von Einsatzleiter Wilhelm Weber aber noch bis in den Abend hinein. Aufgund vieler Holzelemente und -verkleidungen im Untergeschoss gestaltet sich die Suche nach etwaigen Glutnestern zeitintensiv.