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Update

Wohnungsbrand in Reichshof
78-Jährige stirbt an den Folgen ihrer Verletzungen

2 min
Blaulichter leuchten an einer Einsatzstelle an einem Löschfahrzeug der Feuerwehr.

Einsatzkräfte aus Reichshof und Wiehl waren am Donnerstagvormittag bei dem Brand in Löffelsterz im Einsatz.

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses in Reichshof-Löffelsterz ist die schwer verletzte Bewohnerin im Krankenhaus gestorben

Update: 11. September, 13 Uhr

Nach dem schweren Wohnhausbrand in Reichshof-Löffelsterz ist die 78-jährige Bewohnerin ihren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, starb die Frau in der Nacht im Krankenhaus.

Die Feuerwehr hatte die 78-Jährige am Donnerstag aus dem brennenden Einfamilienhaus gerettet. Ihr 84 Jahre alter Ehemann konnte das Gebäude selbstständig verlassen und blieb unverletzt.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei entzündete sich Speisefett auf einem Herd. Wie genau es zu dem Brand kam, wird noch von der Kriminalpolizei ermittelt. 


Meldung vom 10. September

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Reichshof-Löffelsterz sind am Donnerstag zwei Menschen verletzt worden. Eine Person erlitt leichte Verletzungen, der Zustand einer zweiten Person wurde von der Feuerwehr als kritisch eingeschätzt.

Gegen 10.20 Uhr wurde die Feuerwehr mit der Meldung „Menschenleben in Gefahr“ zu dem Wohnungsbrand alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich eine leicht verletzte Person bereits außerhalb des Hauses. Eine weitere Person wurde im Gebäude vermisst. Feuerwehrleute konnten diese nach Angaben von Feuerwehrleiter Sascha Frede zeitnah finden und ins Freie bringen. Beide Verletzten wurden dem Rettungsdienst übergeben.

Feuer breitet sich in Zwischendecke aus

Nach Angaben der Feuerwehr standen ein bis zwei Räume im Erdgeschoss in Vollbrand. Die Flammen konnten gelöscht werden. Das Feuer hatte sich jedoch teilweise in die Zwischendecken ausgebreitet, zudem kam es zu einer starken Rauchentwicklung im gesamten Gebäude.

Für die Nachlöscharbeiten mussten deshalb die Zwischendecken geöffnet werden. Frede ging am späten Vormittag davon aus, dass diese Arbeiten noch einige Stunden dauern würden.

35 bis 40 Einsatzkräfte der Reichshofer Einheiten Heischeid, Denklingen und Reichshof-West sowie die Drehleiter aus Wiehl waren im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

Das Einfamilienhaus sei zunächst nicht mehr bewohnbar. Grund dafür sei vor allem die starke Rauchgasbelastung im Gebäude. Vor einer erneuten Nutzung seien umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig.

Zur Höhe des Sachschadens und zur Brandursache lagen zunächst keine Angaben vor.