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Dorf-Bürgerbusverein Wipperfürth Neue Bürgerbuslinie rollt ab Montag

Der Dorf-Bürgerbusverein verbindet die Außenorte mit Wipperfürths Stadtzentrum. Hier die Fahrer in Wipperfeld. Ab Montag wird Hämmern angefahren. (Archivfoto: )

Der Dorf-Bürgerbusverein verbindet die Außenorte mit Wipperfürths Stadtzentrum. Hier die Fahrer in Wipperfeld. Ab Montag wird Hämmern angefahren. (Archivfoto: )

Wipperfürth/Hämmern – Die kleinen Orte im Westen des Stadtgebiets werden an das Bürgerbus-Netz angeschlossen. Der Dorf-Bürgerbusverein kündigte am Mittwoch an, ab Montag, 1. August, immer montags und mittwochs Hämmern und die umliegenden Orte anzufahren. Die neue Verbindung soll vorerst in einer drei- bis viermonatigen Testphase ausprobiert werden. Fahren genug Menschen mit dem Bürgerbus, wird die Linie in den regulären Fahrplan aufgenommen.

Zwei Mal pro Woche in die Innenstadt

Das Ziel sei, „die Mobilität von Menschen ohne Fahrgelegenheit in den abgelegenen Ortsteilen zu verbessern“, berichtet Dieter Brentzek vom Dorf-Bürgerbusverein.

Neue Linie

Die neue Bürgerbus-Linie fährt am Montag, 1. August, immer montags und mittwochs Hämmern und umliegende Orte an.

Start und Ziel ist der Busbahnhof auf dem Surgères-Platz. Montags beginnt die Rundfahrt um 9.15 Uhr, mittwochs immer um 12.10 Uhr.

Die Fahrpreise betragen 1,90 Euro für Erwachsene; Kinder bis 14 Jahre zahlen 1 Euro. Menschen mit Behinderung und gültigem Ausweis mit Wertmarke fahren kostenlos.

Angebunden werden nun neben Hämmern auch Hämmern-Linde, Kleppersfeld, Münte, Ritzenhaufe, Finklenburg und Mosse. Angelegt ist die Route als Rundtour mit Start und Ziel auf dem Surgères-Platz. Die Touren beginnen morgens auf dem Surgères-Platz mit einer Fahrt über Hämmern, mittags geht es wieder von der Stadt zurück in die Außenorte (siehe Info rechts). In der Stadt werden neben dem Surgères-Platz auch der Wipperhof und das Rewe-Center an der Bahnstraße angesteuert.

Der Dorf-Bürgerbusverein Wipperfürth verbindet seit rund zweieinhalb Jahren die Außenorte mit dem Stadtzentrum. Thier, Agathaberg, Dohrgaul und Wipperfeld werden bislang über zwei Linien angefahren. Die Bürgerbusse ergänzen das reguläre Liniennetz der Verkehrsunternehmen und fahren die Routen ab, die sich für Anbieter wie die Oberbergische Verkehrsgesellschaft wirtschaftlich nicht lohnen. Auf den Routen gelten reguläre Fahrscheine.

Wer in seiner Mobilität eingeschränkt ist, kann den Bürgerbus ebenfalls nutzen: Die Kleinbusse sind dafür ausgelegt, zum Beispiel einen Rollator zu transportieren. „Unsere Fahrer helfen auch gerne beim ein- und aussteigen“, erklärt Dieter Brentzek.

Vorschläge für zusätzliche Haltestellen nimmt der Dorf-Bürgerbusverein entgegen. Kontakt: Dieter Brentzek, Telefon 0 22 67/32 42. Weitere Informationen im Internet.

www.dorf-buergerbus.de