Abo

Update

Feuerwehreinsatz
Die „Zornige Ameise“ stand wieder in Flammen - Badestelle vorerst gesperrt

2 min
Das Foto zeigt die brennende Gastronomie "Zornige Ameise"

Ein Bagger des städtischen Bauhofes zieht übrig gebliebene Gebäudeteile auseinander, um der Feuerwehr das Löschen zu ermöglichen.

Die ganze Hückeswagener Feuerwehr war im Einsatz: Wieder schlugen Flammen aus der beliebten Ausflugsgastronomie an der Bever.

Update 13. Mai: Badestelle an der Bever ist nach Brand vorerst gesperrt

Am Tag nach dem Brand der „Zornige Ameise“ (siehe Berichterstattung weiter unten) weist der Oberbergische Kreis am heutigen Mittwoch, 13. Mai, darauf hin, dass die offizielle Badestelle „Zornige Ameise“ an der Bevertalsperre bis auf Weiteres gesperrt ist. Der Kreis schreibt: „Durch die Löscharbeiten und mögliche Einträge von Rückständen in das Gewässer kann eine Verunreinigung und Beeinträchtigung der Wasserqualität derzeit nicht ausgeschlossen werden.“

Deshalb sei die Badestelle zum Schutz der Gesundheit der Badegäste vorsorglich gesperrt. Die Untersuchung von Wasserproben wurde veranlasst, schreibt der Kreis weiter, der darüber informieren wird, sobald die Badestelle wieder freigegeben werden kann. 


12. Mai: Wind erschwerte Löscheinsatz an „Zörniger Ameise“

In Hückeswagen stand am Dienstag, 12. Mai, die Ausflugsgastronomie „Zornige Ameise“ an der Bever-Talsperre wieder in Flammen. Die gesamte Feuerwehr der Stadt Hückeswagen war im Einsatz. Um 13.39 Uhr wurden die ersten Kräfte alarmiert. Aufgrund weiterer Anrufe wurde das Stichwort umgehend erhöht und schließlich die komplette Wehr in Marsch gesetzt. Das hat die Stadt Hückeswagen am Dienstagnachmittag mitgeteilt. Die Brandursache war zunächst unklar. Im November 2024 hatte das beliebte Ausflugslokal schon einmal gebrannt.

„Aktuell befinden sich die übrig gebliebenen Gebäudeteile in Vollbrand. Mithilfe eines Baggers des Bauhofs werden diese auseinandergezogen und abgelöscht. Die unterschiedlichen, teils auffrischenden Winde erschweren die Arbeiten. Ein Übergreifen auf das angrenzende Waldstück konnte verhindert werden“, heißt es wörtlich in der Mitteilung.

Neben der gesamten Feuerwehr Hückeswagen war die Feuerwehr Wipperfürth mit den Einheiten Stadt und Hämmern im Einsatz, um den Grundschutz für Hückeswagen sicherzustellen. Das Deutsche Rote Kreuz war zur Verpflegung der Einsatzkräfte ausgerückt und ebenfalls vor Ort. Auch die Polizei war mit Einsatzkräften an der Brandstelle. Hückeswagens Bürgermeister Mario Moritz machte sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Eine zunächst nicht identifizierte Flüssigkeit trat aus dem Brandobjekt aus. Der Wupperverband hat deshalb auf dem unmittelbar angrenzenden Gewässer eine Ölsperre ausgelegt.

Am Dienstag hatte es bis in den späten Nachmittag eine mäßige Rauchentwicklung gegeben. Alle Anwohner im Bereich um die Bever herum waren aufgerufen, Fenster und Türen ihrer Wohnungen geschlossen zu halten.