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„Gefahren für jüngere Kinder“Der Spielplatz am Quirlsberg soll laut Gladbachs Verwaltung zur Wiese werden

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Spielgeräte auf dem Spielplatz sind umzäunt.

Anfang Juni sind defekte Spielgeräte auf dem Spielplatz am Quirlsberg abgesperrt worden.

Im Nachgang zur ihrer Ankündigung, den Spielplatz zu schließen, gibt die Verwaltung weitere Infos zum Hintergrund für ihre Entscheidung.

Der Spielplatz am Quirlsberg an der Hans-Zanders-Straße ist zu einer konkreten Gefahr für Kinder geworden durch Vandalismus und gefährliche Hinterlassenschaften von Drogensüchtigen. Im Nachgang zur ihrer Ankündigung, den Spielplatz zu schließen, gibt die Verwaltung weitere Infos zum Hintergrund für ihre Entscheidung und zum neuen Konzept.

„Trotz regelmäßiger Kontrollen und Reinigungseinsätzen seit Mai können wir die Gefahren für jüngere Kinder einfach nicht ausschließen“, bedauert Dezernent Thore Eggert. Das Verletzungsrisiko sei zu groß. Die Problematik ist auch bei der Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis schon seit Längerem bekannt: Die Drogenszene wandert aufgrund vermehrter Kontrollen von Brennpunkten in Köln in Parks in nahe gelegene, gut erreichbare Städte.

Im Sand können sich gefährliche  Gegenstände wie Spritzen verstecken

Die Verletzungsrisiken auf dem Quirlsberg-Spielplatz lauern vor allem in den Sandbereichen. Denn im Sand können sich gefährliche Abfälle und Gegenstände wie Scherben, Spritzen, Kanülen und andere Utensilien verstecken, die beim Konsum von Drogen benutzt werden und bei den Reinigungen nicht entdeckt werden, erläutert Eggert.

Um die Verschmutzungen auf den vorhandenen Sandflächen zu verhindern, will die Stadt wie berichtet stattdessen eine Wiese säen, auf der verschiedenen Altersgruppen ein Freizeitangebot gemacht werden soll, so das neue Konzept.   Die durch Vandalismus zerstörten Spielgeräte werden in Kürze abgebaut. Sitzgelegenheiten solle es künftig zwar geben – aber nicht versteckt, sondern gut sichtbar platziert am Wegesrand. Mit diesen Maßnahmen solle der Platz für Familien wieder sicherer werden. „Kontrollen werden aber auch weiterhin stattfinden“, versichert Eggert.