Bergisch Gladbach – Der Verein Klimafreunde Rhein-Berg und die Stadtverwaltung starten den ersten Vorgartenwettbewerb in der Stadt . Ziel des Projekts ist es, mehr sichtbare Beispiele für naturnahe Gärten zu schaffen und der Verbreitung von Steinwüsten vor der Haustür entgegenzuwirken.
Das Mikroklima in Städten werde immer wichtiger, sagt Jana Latschan, Klimaschutzmanagerin, Vorgärten spielten dabei eine wichtige Rolle. Ein natürlich bepflanzter Vorgarten schaffe Lebensräume für Vögel und Insekten, ergänzt Heike Häusler von den Klimafreunden Rhein-Berg.
Fachjury überprüft alle Einsendungen
Nicht nur Privathaushalte können mitmachen, sondern auch Unternehmen oder Vereine. Eine Fachjury prüft im September alle Einsendungen . Eine engere Auswahl wird besichtigt, Die Bewertung soll insbesondere unter den Aspekten Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit geschehen.
Die Preisgelder stiftet die Dr. Jürgen Rembold Stiftung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements: 1. Platz 600 Euro, 2. Platz 400 Euro, 3. Platz 200 Euro. Die drei besten Beispiele für Vorgärten von Firmen und Vereinen erhalten eine Auszeichnung. Außerdem gibt es einen Umdenkerpreis für Umgestaltungsvorhaben privater Schottergärten. Fünf Projekte sollen mit Pflanzgutscheinen prämiert werden.
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Bis zum 30. August können Bergisch Gladbacher sich bewerben mit maximal vier aktuellen Fotografien, einer kurzen Beschreibung des Vorgartens sowie Name und Anschrift unter dem Betreff „Grün statt Grau“: per E-Mail oder per Post (Stadt Bergisch Gladbach, Fachbereich 8-67, Abteilung Stadt-Grün, Scheidtbachstraße 23, 51469 Bergisch Gladbach).



