Bergisch Gladbach – Von den 900 Kriegsvertriebenen aus der Ukraine sind rund zwei Drittel privat untergebracht. Die Stadt hat jetzt entschieden, den Gastgebern einen pauschalen Zuschuss zu den Betriebskosten in Höhe von 80 Euro pro Person und Monat zu zahlen.
„Für ihren Einsatz und ihr Engagement sind wir den Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Frank Stein. Der finanzielle Zuschuss sei dafür gedacht, um den zusätzlichen Ausgaben insbesondere im Bereich der Nebenkosten gerecht zu werden. Müllgebühren, Heizkosten und Strom beispielsweise steigen, leben mehr Personen in der eigenen Wohnung.
Geld wird direkt an private Gastgeber ausgezahlt
Die Auszahlung des Zuschusses soll direkt an die privaten Gastfamilien erfolgen. „Wenn Sie Personen aufgenommen haben und kein Mietverhältnis vorliegt, bitten wir Sie sich zu melden“, erklärt Ragnar Migenda, Beigeordneter und Sozialdezernent das Vorgehen. Auch diejenigen Gastfamilien, die bereits ihre Daten zur Flüchtlingsunterbringung übermittelt haben, sollen ihre Daten erneut schicken.
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Benötigt werden Name des Wohnungsgebenden, Kontaktdaten, Adresse, Bankverbindung, Namen und Anzahl der aufgenommenen Personen sowie Datum der Aufnahme und gegebenenfalls der Beendigung der Unterbringung. Die Informationen können per E-Mail geschickt werden.



