Warum die Polizei so intensiv die Verkehrsteilnehmer kontrollierte.
SpeedweekPolizei kontrolliert 7500 Fahrer im Rhein-Erft-Kreis

7500 Fahrer wurden im Rahmen der Speedweek vergangene Woche kontrolliert. 800 waren zu schnell
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Im Rahmen der durchgeführten Speedweek, die in der vergangenen Woche durchgeführt wurde, zieht die Polizei im Rhein-Erft-Kreis eine erste Bilanz. An der Kontrollwoche, zu der das europäische Polizeinetzwerk Roadpool aufgerufen hatten, hatten sich mehrere Bundesländer, darunter auch NRW beteiligt. Zahlreiche Polizisten nahmen dabei Verkehrsteilnehmer ins Visier. So wurden Lasermessungen durchgeführt, bei denen die Fahrer, die zu schnell unterwegs waren, unmittelbar angehalten wurden.
Die Beamten stellten aber auch mobile Blitzanlagen auf, ohne Verkehrsteilnehmer zu stoppen. Sie werden in den nächsten Wochen Post von der Behörde erhalten, sofern sie zu schnell unterwegs waren. Insgesamt wurden 7500 Fahrer überprüft. Etwas über 800 waren zu schnell. Eine detaillierte Aufschlüsselung über die Verstöße gebe es noch nicht, weil die Daten noch weiter ausgewertet werden müssten, heißt es weiter.
Entgegen vergangenen Großkontrollen unterstützten diesmal keine zusätzlichen Kräfte von der Bereitschaftspolizei die Aktion. Nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen. Geschwindigkeitsunfälle ziehen meist erhebliche körperliche Folgen für die Beteiligten nach sich. Neben präventiven Maßnahmen bekämpft die Polizei Rhein-Erft daher Geschwindigkeitsverstöße, um die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen, so die Behörde in einer Mitteilung. Losgelöst der Kontrollwoche kündigte die Polizei weitere Kontrollen vom Verkehrsdienst sowie im Rahmen von Streifenfahrten an. Ziel sei es, das Geschwindigkeitsniveau insgesamt zu verringern, so ein Sprecher.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 12.093 Verkehrsunfälle auf den Straßen im Rhein-Erft-Kreis (ohne Autobahnen). Das ist ein Anstieg von 1,2 Prozent zum Vorjahr. Sieben Personen starben dabei. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten stieg um 8,1 Prozent auf 1478. Unter den 1815 Verletzten waren 226 Kinder bis 14 Jahre. Statistisch wird alle fünf Stunden ein Mensch bei einem Unfall im Rhein-Erft-Kreises verletzt. (be)
