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Erftstadts Straßen wieder saubererKehrmaschine aus Wesseling im Einsatz

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Bei der Straßenreinigung mit Kehrmaschinen müssen Technik und Personalplanung stimmen.

Erftstadt – Die Vergabe von vormals städtischen Leistungen an eine Fremdfirma kann durchaus Kosten sparen und dazu noch zu einem deutlich besseren Ergebnis führen. Das zeigte sich nun aus einem Erfahrungsbericht der Verwaltung zum Thema „Straßenreinigung und erneute Fremdvergabe“, der im Ausschuss für Straßen und Mobilität präsentiert wurde.

  Die Verwaltung hatte die Arbeiten in früheren Jahren mit der eigenen Kehrmaschine ausgeführt, aber unter anderem wegen  Reparaturanfälligkeit des Fahrzeugs Probleme gehabt. Die alte Kehrmaschine stand seit Juni 2021 irreparabel auf dem Gelände des Bauhofs. Eine neue Lösung musste her.

Positives Ergebnis

Im Herbst vergangenen Jahres wurde die Wesselinger Firma Poensgen testweise für ein Jahr mit den Straßenreinigungsleistungen beauftragt. Das Ergebnis fällt überaus positiv aus. Die Lage habe sich deutlich verbessert.

In den Jahren 2020 und 2021 gab es mindestens zweimal wöchentlich Beschwerden im Kontext der Straßenreinigung. Daraus ergaben sich pro Jahr über hundert Beschwerden, berichtete die Verwaltung.

Kehrmaschine zu klein

Im Einzelnen handelte es sich um Beschwerden wegen  schlechter Reinigungsergebnisse, etwa weil die Kehrmaschine einfach zu klein war. Auch konnte die stadteigene Kehrmaschine aus Personalmangel zeitweise nicht eingesetzt werden, wenn der eingewiesene Fahrer nicht im Dienst war.

Zudem gab es zunehmend Probleme bei der Materiallieferung,  wie Kehrbesen und  Ersatzteile. „Die Firma Poensgen hingegen setzt stets die neueste, deutlich leistungsfähigere Fahrzeuggeneration ein und ist vertraglich verpflichtet, Personalausfälle umgehend zu kompensieren und gegebenenfalls Reinigungen nachzuholen“, erläuterte Technischer Beigeordneter Dirk Schulz im Ausschuss.

Straßenverzeichnis unpräzise

In den vergangen sechs Monaten habe  es insgesamt nur fünf Beschwerden gegeben. Vier davon seien  unbegründet gewesen.  Lediglich eine Beschwerde sei  begründet gewesen. Doch habe der  Fehler nicht bei der Firma Poensgen gelegen. Im Straßenverzeichnis des Kehrplans sei  eine Stichstraße nicht präzise dargestellt worden. Zudem habe  es ausschließlich vier witterungsbedingte Ausfälle aufgrund von Sturm und Frost gegeben. 

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Die fremdvergebenen Leistungen waren nicht nur besser, sondern auch kostengünstiger. In Eigenregie gekehrte 6110 Straßenkilometer kosteten die Stadt über 150.000 Euro, Poensgen kostet über 30.000 Euro weniger. Die Ausschuss beschloss nun, die Verwaltung erneut mit einer Fremdvergabe für die Straßenreinigung zu beauftragen.  Einsatzbeginn ist November 2022.