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Waldbrand in DürenEntwarnung für den Rhein-Sieg-Kreis

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Die Aufnahme aus einem Flugzeug zeigt das Waldbrandgebiet im Hürtgenwald. Mehrere Hundert Hektar Waldfläche brannten ab

Die Aufnahme aus einem Flugzeug zeigt das Waldbrandgebiet im Hürtgenwald. Mehrere Hundert Hektar Waldfläche brannten ab, das Feuer ist seit Sonntag unter Kontrolle.

Auch Feuerwehren aus dem Rhein-Sieg-Kreis und Bonn waren beim bislang größten Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens beteiligt.

Nachdem der Waldbrand nahe der Gemeinde Hürtgenwald unter Kontrolle ist und die Glutnester eingedämmt werden konnten, wurde die Gefahrenwarnung für den Rhein-Sieg-Kreis und Bonn aufgehoben. Eine entsprechende Entwarnung sendete die Warn-App Nina am Sonntagmittag (16. August).

Der größte Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens im Kreis Düren brach am 13. August aus. Am Freitagmittag (14. August) wurde die Bevölkerung des Kreises und der Bundesstadt Bonn per Nina-Warnapp gewarnt, aufgrund der starken Rauchentwicklung alle Fenster und Türen geschlossen zu halten und Klimaanlagen auszuschalten.

Auch Feuerwehren aus dem Rhein-Sieg-Kreis am Löscheinsatz in Düren beteiligt

Bis zu 1800 Einsatzkräfte waren an den kräftezehrenden Löscharbeiten beteiligt, darunter auch Wehrleute und Fahrzeuge aus dem Rhein-Sieg-Kreis.

Die Feuerwehren aus Swisttal, Alfter, Bornheim und Rheinbach arbeiteten zusammen. Wie die Feuerwehr Swisttal auf Facebook berichtet, sei die Aufgabe gewesen, in Riegelstellung aufflammende Glutnester niederzuschlagen. „Aufgrund der hohen Munitionsbelastung, einer immer wieder wechselnden Windrichtung und einer anfangs nicht gesicherten Wasserversorgung stellte sich dies als äußerst schwierig dar, da diese Maßnahmen auf die Wurfweite der Strahlrohre begrenzt waren, und somit manche Entstehungsbrände nicht sofort gelöscht werden konnten“, teilte die Feuerwehr mit.

Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr, darunter auch aus dem Rhein-Sieg-Kreis, waren an der Bekämpfung des Waldbrands nahe Hürtgenwald beteiligt.

Zahlreiche Kräfte der Feuerwehr, darunter auch aus dem Rhein-Sieg-Kreis, waren an der Bekämpfung des Waldbrands nahe Hürtgenwald beteiligt.

Im weiteren Verlauf seien mittels Harvester und Planierraupen Schneisen geschaffen worden, um die betroffenen Gebiete von zwei Richtungen aus ablöschen zu können. Diese Maßnahmen seien dann erfolgreich gewesen: „Der Brand konnte weiter eingedämmt werden.“ Am Sonntagmorgen kehrten die Einheiten zurück in den Rhein-Sieg-Kreis.

Das Tanklöschfahrzeug aus Bad Honnef war ebenso im Einsatz wie das für den Einsatz im europäischen Ausland konzipierte und durch mehrere Feuerwehren aus NRW getragene Waldbrandmodul. Bei diesem Einsatz bestand es aus zwölf Fahrzeugen mit 32 Einsatzkräften der Feuerwehren Bonn, Königswinter, Düsseldorf und Leverkusen.