Masche per E-MailSportverein im Rhein-Sieg-Kreis entgeht knapp Betrug

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Rhein-Sieg-Kreis – Betrüger hätten einen Sportverein aus dem Rhein-Sieg-Kreis beinahe um einen vierstelligen Betrag gebracht. Sie nutzten dafür einen Trick, der sonst nur im Zusammenhang mit großen Unternehmen bekannt ist. Die Täter erstellen eine E-Mail-Adresse, die der eines Kollegen oder des Chefs sehr ähnlich ist, und bitten das Opfer, eine gefälschte Rechnung zu begleichen. Die Polizei nennt die Masche „CEO Fraud“.
Der Kassierer des Sportvereins erhielt eine gefälschte E-Mail des Vorsitzenden mit einer ähnlichen Adresse – lediglich ein Punkt fehlte. Er kam der Aufforderung nach, eine Rechnung für Trainingsgeräte auf ein Konto in den Niederlande zu überweisen. Mit Hilfe der Bank gelang es dem Verein später, die Überweisung zu stornieren und den Betrag zu retten. Der Sportverein erstattete Anzeige.
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Um sich vor dieser Masche zu schützen empfiehlt die Polizei Vereinen und anderen Organisationen einen weiteren Prüfmechanismus im Kassenwesen einzuführen. Das könne zum Beispiel eine persönliche Rücksprache oder die Anwendung des Sechsaugen-Prinzips sein. Auch die genaue Prüfung der Absenderadresse lasse einen Betrugsversuch erkennen. (mfu)



